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Autor:
Erschienen:
2026-02-01
Preis:
12,99 € (EUR)
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Am helllichten Tag

Kritik

„Am helllichten Tag“ von Peter Probst – wenn die Vergangenheit dich einholt

Manchmal gibt es Bücher, die packen einen direkt beim ersten Satz und lassen nicht mehr los – „Am helllichten Tag“ ist so eines. Ich bin mit einem mulmigen Gefühl gestartet, das sich schnell zu einer intensiven Mischung aus Spannung und Nachdenklichkeit entwickelte. Wer sich auf eine düstere Familiengeschichte mit tief verwurzelten Geheimnissen einlässt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Die Geschichte dreht sich um Toni, eine junge Journalistin, die eigentlich nur kurz ihre Heimat besuchen will, nachdem ihr Vater im Krankenhaus liegt. Doch aus dem kurzen Abstecher wird eine Reise ins Dunkel der Vergangenheit: In Pirmasens stößt sie auf einen mysteriösen Brief ihres verstorbenen Vaters, der eine alte Schuld offenbart – verbunden mit einer ungeklärten Verbrechensserie aus den 60ern, bei der mehrere Kinder verschwanden. Das sorgt nicht nur für jede Menge Spannung, sondern auch für Gänsehautmomente, wenn man mit Toni zusammen die Puzzleteile zusammensetzt. Dass die Polizei plötzlich ihre Familie ins Visier nimmt, bringt dem Ganzen noch eine unerwartete Wucht.

Was ich an Peter Probst wirklich schätze, ist sein klarer, dennoch eindringlicher Schreibstil. Er schwafelt nicht lang um den heißen Brei herum, sondern bringt die Geschichte schnörkellos auf den Punkt – genau richtig, um die Leselust am Kochen zu halten. Toni als Protagonistin ist dabei sympathisch und glaubwürdig, keine perfekte Heldin, sondern eine Frau mit Ecken und Kanten, was ihr Nachforschen noch nachvollziehbarer macht. Dazu kommt die atmosphärische Kulisse des Pfälzer Walds, der der Story eine melancholische Tiefe verleiht, ohne ins Klischeehafte abzudriften.

Ein kleines „Aber“ gibt’s trotzdem: Manche Wendungen wirken ein wenig konstruiert und hätten ein bisschen mehr Feinschliff vertragen können. Auch das Tempo schwankt gelegentlich, was mich leicht aus dem Lesefluss gebracht hat. Trotzdem bleiben diese Punkte minimal gegenüber dem Gesamtbild.

Kurz gesagt: „Am helllichten Tag“ ist ein spannender Mix aus Familiendrama und Krimi, der besonders die Leser:innen anspricht, die es gern etwas düster und emotional mögen. Wer Lust auf eine intensive Lektüre mit einem Hauch Mystery hat, macht hier definitiv nichts falsch.

Fazit: Fesselnd, emotional und eindrucksvoll – Peter Probst bringt die Schatten der Vergangenheit mitten ins Licht.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Klappentext

Eine späte Schuld

Die junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds. Als sie dort eintrifft, ist es zu spät - ihr Vater ist tot.
In seinem Nachlass findet sie einen kryptischen Brief, in dem er ihr eine jahrzehntealte Schuld gesteht. Zu ihrem Entsetzen stellt Toni fest, dass es etwas mit einer Verbrechensserie in den 60er Jahren zu tun haben muss. Drei Kinder sind spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Welche Rolle hat ihr Vater dabei gespielt? Und warum interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – bis sich die Vergangenheit auf einmal zu wiederholen droht.

FAQ

Eine späte SchuldDie junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds.…

Fesselnd, emotional und eindrucksvoll – Peter Probst bringt die Schatten der Vergangenheit mitten ins Licht.

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