Role Model
Key Facts
Kritik
Hook
Wenn eisige Rivalität auf schweißtreibende Leidenschaft trifft, entsteht nicht nur auf dem Eis ein Spiel um Macht und Herz – Rachel Reid öffnet in „Role Model“ ein Fenster in die komplizierte Welt des Profiglams und der eigenen Identität.
Kurzfazit
„Role Model“ verspricht den gewohnt charmanten Kampf zwischen harten Schalen und weichen Kernen, eingebettet in den unverwechselbaren NHL-Romance-Kosmos von Rachel Reid. Ein modernes, diversitätsbewusstes Liebesspiel, das die Schattenseiten des Sportzirkus nicht außer Acht lässt. Für Fans der Reihe ein weiterer würdiger Spin-off, der allerdings nicht aus dem Schatten seiner Vorgänger tritt.
Was funktioniert
- Authentische Figurenzeichnung, die vor allem bei den Protagonisten Troy und Harris lebendig wirkt
- Spannender Konflikt zwischen öffentlicher Persona und privater Wahrheit, besonders im Kontext moderner Social-Media-Selbstdarstellung
- Die Verquickung von Sportdrama und LGBTQ+-Romantik wird souverän gehandhabt
- Ein flüssiger, gewohnt lockerer Erzählstil, der die Seiten nur so fliegen lässt
- Die Serie gewinnt an Tiefe durch subtile Themen wie Coming-out und Selbstakzeptanz im Rampenlicht
Was schwächelt
- Die Story befolgt bekannte Tropen und bewegt sich dramaturgisch auf ausgetretenen Pfaden
- Charakterentwicklung wirkt manchmal zu formelhaft und wenig überraschend
- Die Konkurrenz im Genre macht es schwer, mit Originalität zu punkten
- Etwas mehr Mut zu tiefgründigeren Konflikten hätte dem Buch gutgetan
Für wen ist es?
Fans von LGBTQ+-Romance, die das sportive Setting lieben und sich an einer warmherzigen, wenn auch nicht revolutionären Liebesgeschichte erfreuen möchten. Ideal auch für Leser:innen, die Wert auf diverse Charakterkonstellationen legen und sich von der Verbindung zwischen Social Media und Profisport angesprochen fühlen.
Vergleichstitel
- „Between the Sheets“ von J.J. McAvoy
- „Playing for Keeps“ von Renae Kaye
- „Hockey Love“ von K.A. Mitchell
Sternebewertung
3 von 5 Sternen – „Role Model“ besticht durch sympathische Figuren und aktuelles Setting, bleibt erzählerisch aber leider zu oft in vertrauten Mustern stecken. Ein solider Genrebeitrag für Liebhaber:innen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Klappentext
Enter the world of Game Changers, the series behind the epic enemies-to-lovers hockey romance Heated Rivalry, streaming on Crave in Canada and on HBO Max in the U.S.
A grumpy hockey player meets his match in a sunny, out-and-proud social media manager, by New York Times and USA TODAY bestselling author Rachel Reid.
The hits just keep coming for Troy Barrett. Traded to the worst team in the league would be bad enough, but coming on the heels of a messy breakup and a recent scandal… Troy just wants to play hockey and be left alone. He definitely doesn’t want to “work on his online presence" with the team’s peppy social media manager.
Harris Drover can tell standoffish Troy isn’t happy about the trade, but Harris doesn’t give up on people easily. Even when he’s developing a crush he’s sure is one-sided. And when he sees Troy’s smile finally crack through his grumpy exterior… That’s a man Harris couldn’t turn his back on if he wanted to.
Suddenly, Troy’s move to the new team feels like an opportunity—for Troy to embrace his true self, and for both men to explore their growing attraction. But being together behind closed doors is one thing, and for Troy, being in a public relationship with Harris will mean facing off with his fears, once and for all.
Game Changers
Book 1: Game Changer Book 2: Heated Rivalry Book 3: Tough Guy Book 4: Common Goal Book 5: Role Model Book 6: The Long Game Book 7: Unrivaled
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