Wenn dir das hier gefiel …
Mord beim Debütantinnenball
Key Facts
Kritik
„Mord beim Debütantinnenball“ von C.J. Archer hat mich sofort in seinen Bann gezogen – diese Mischung aus Glamour, dunklen Geheimnissen und einer messerscharfen Protagonistin ist einfach unwiderstehlich. Cleopatra Fox stolpert wortwörtlich mitten in einen Mordfall auf dem angesagtesten Ball der Londoner Society – und wer könnte dabei widerstehen, mit ihr gemeinsam zu ermitteln?
Die Handlung dreht sich um einen charismatischen Schürzenjäger, der in der Bibliothek mit einem Kerzenleuchter erschlagen wird. Cleo war zur Unglücksstunde hautnah dabei und wird prompt in ein Geflecht aus Intrigen, Verrat und Erpressung gezogen. Dabei geht es aber nicht nur um den Mord, sondern auch um die großen Geheimnisse, die hinter den perfekt polierten Fassaden des Adels lauern – Spannung pur! Unterstützt wird Cleo dabei von Harry Armitage und einigen Freunden, die das Mayfair Hotel zum aufregenden Neben-Schauplatz machen.
C.J. Archer schreibt gewohnt elegant und spritzig, ohne in Klischees zu verfallen. Cleos Charakter ist charmant scharfsinnig, clever und mit einer ordentlichen Portion Humor gewürzt – einfach jemand, den man gerne auf Solche Abenteuer mitnimmt. Das Tempo der Geschichte hält konstant bei Laune, und auch die subtilen gesellschaftlichen Beobachtungen haben mir richtig gut gefallen.
Klar, manchmal sind die Wendungen ein bisschen vorhersehbar, und manche Nebenfiguren hätten noch etwas mehr Tiefgang vertragen können. Aber hey, für einen gemütlichen Krimi-Abend mit einem Glas Wein ist das absolut in Ordnung.
Wer Lust hat auf ein unterhaltsames, gut geschriebenes und herrlich britisches Krimi-Vergnügen mit einer starken Heldin, der ist hier goldrichtig. Für mich ein kurzweiliger Page-Turner, der genau das liefert, was er verspricht.
4 von 5 Sternen – charmant, spannend und ein bisschen schick mondän.