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Autor:
Erschienen:
2023-11-01
Preis:
1,99 € (EUR)
Apple Store Rating:
4.50/5 (39 Bewertungen)
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Aurelia und die Melodie des Todes

Kritik

Wenn der Herbstnebel sich über Wien legt und Geheimnisse im Dunst verschwimmen, fühlt man sich sofort mitten in Beate Malys Geschichte. „Aurelia und die Melodie des Todes“ entführt uns in das Wien des Jahres 1871, wo der mysteriöse Tod des Ziegelbarons Auerbach den Schatten einer Weltausstellung ein Stück finsterer macht. Aurelia ist keine klassische Heldin mit Zauberkräften, sondern eine clevere Frau, die in einer Welt voller Aberglauben und Machtspielchen versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, und das macht sie gleich viel glaubwürdiger und sympathischer.

Die Dynamik zwischen Aurelia, Emilia Zobel und dem Ermittler Janek Pokorny bringt ordentlich Schwung rein. Besonders Janek hat diesen rauchigen Charme, den man sonst nur aus alten Detektivgeschichten kennt – und das bringt so eine ordentliche Portion Flair in den historischen Krimiplot. Malys Schreibstil ist dabei schön eingängig, fast so, als würde sie einem die Geschichte ganz gemütlich bei einem Glas Tee erzählen. Die Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen, dieser Nebel-Wien-Vibe funktioniert richtig gut, um die Spannung zu tragen.

Klar, man merkt, dass „Melodie des Todes“ ein Folgeband ist – die Geschichte bleibt etwas einfacher gestrickt als im ersten Teil, was schade ist, wenn man den Auftakt kennt. Die Handlung verzettelt sich nicht zu sehr, was auf der einen Seite angenehm ist, auf der anderen aber ein bisschen Tiefgang vermissen lässt. Für Fans von kniffligen, verzwickten Rätseln vielleicht nicht ganz so packend, aber atmosphärisch top. Und die Séance-Szene? Ein bisschen gruselig, ein bisschen kurios – hat mir richtig gut gefallen.

Wer sich also auf eine warme Decke voller Wiener Geheimnisse und einen angenehmen Mix aus Historie und Krimi freut, wird hier gut bedient. Für alle, die gigantische, komplexe Thriller erwarten, könnte es ein bisschen zu seicht bleiben. Insgesamt bringt das Buch seine Geschichte charmant und ohne großes Drumherum rüber, was manchmal genau das Richtige ist.

Fazit: Charmanter historischer Krimi mit starker Atmosphäre und sympathischen Figuren, der mit kleineren Schwächen beim Plot lebt, aber genau deswegen entspannt zu lesen ist. Drei von fünf Sternen.

Klappentext

Wien 1871. Es ist Herbst geworden in der Donaumetropole und die Stadt versinkt im Nebel. Als der Ziegelbaron Meinrad Auerbach aus dem Fenster stürzt, deutet alles auf einen weiteren Selbstmord hin, der mit den Ausschreibungen für die kommende Wiener Weltausstellung zusammenhängt. Kurz darauf wird Aurelia zu einer Séance der berühmten Madame Moreau eingeladen. Die Gastgeberin, Emilia Zobel, ist die Schwester des Verstorbenen und hofft, Kontakt mit ihrem toten Bruder aufnehmen zu können. Der schickt ihr eine Warnung aus dem Jenseits: Jemand wird dich umbringen, Emilia. Aurelia glaubt nicht an Geister und will herausfinden, wer sich hier einen makabren Scherz erlaubt hat. Doch nicht nur sie sorgt sich um Emilia. Auch ihr Schwiegervater Leonard Zobel lässt seine Verbindungen zur Polizei spielen, sodass bald Janek Pokorny auf den Plan tritt. Der hat allerdings viel diesseitigere Probleme: Ein Drehorgelspieler wurde ermordet. Als eine Spur Janek in den Haushalt der Auerbachs führt, scheint sich der Kreis zu schließen. Doch der Nebel des Verbrechens will sich nicht lichten. Die Aurelia-von-Kolowitz-Reihe: Band 1: Aurelia und die letzte Fahrt Band 2: Aurelia und die Melodie des Todes Band 3: Aurelia und die Jagd nach dem Glück Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

FAQ

Wien 1871. Es ist Herbst geworden in der Donaumetropole und die Stadt versinkt im Nebel.…

Charmanter historischer Krimi mit starker Atmosphäre und sympathischen Figuren, der mit kleineren Schwächen beim Plot lebt, aber genau deswegen entspannt zu lesen ist. Drei von fünf Sternen.

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Stefanie78
⭐ 3/5 · 30.05.2025
Schön, aber…
Schade, dass Folgebücher wie dieses gerne kürzer gehalten sind. Die Atmosphäre ist sehr schön, aber die Verwicklung und der Plot waren im ersten Band viel komplexer.

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