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Totenfrau – Die Rückkehr
Key Facts
Kritik
Manchmal hat man genau dieses Gefühl beim Lesen: Man kann nicht aufhören, will wissen, wie es weitergeht – und ist doch voll im Moment. Genau so geht es einem bei „Totenfrau – Die Rückkehr“ von Bernhard Aichner. Zehn Jahre nach ihren düsteren Tagen lebt Blum auf einer Yacht in Kroatien und will einfach nur Ruhe. Doch wie könnte die Ruhe lange bleiben, wenn die Vergangenheit so hartnäckig an einen klopft? Ohne zu viel zu verraten: Es geht um Loyalität, Gefahren und eine Frau, die sich von nichts und niemandem unterkriegen lässt.
Blum ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern viel mehr jemand, den man sofort ins Herz schließt – tough, clever und gleichzeitig verletzlich. Ihr Partner Reza ergänzt sie wunderbar, und zusammen auf ihrem Segeltörn fühlt man sich fast selbst auf dem Meer. Aichners Schreibstil ist dabei locker genug, um flüssig zu lesen, aber auch tiefgründig genug, dass die Spannung bis zur letzten Seite hält. Die Mischung aus Thriller und persönlicher Geschichte machen das Buch besonders.
Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat, war manchmal ein bisschen mehr Tempo – an manchen Stellen schleicht sich die Handlung für meinen Geschmack ein wenig zu behäbig dahin. Trotzdem wirkt das nicht störend, weil die Atmosphäre so dicht bleibt, dass man einfach mit muss.
Wenn du Lust hast auf einen Thriller mit Charakteren, die Ecken und Kanten haben, der dich emotional packt und bei dem auch die Spannung nicht zu kurz kommt, dann ist „Totenfrau – Die Rückkehr“ definitiv einen Blick wert.
4 von 5 Sternen – ein spannendes, smartes Comeback, das Lust auf mehr macht.
Klappentext
Zehn Jahre sind vergangen. Blum lebt gemeinsam mit ihrem Partner Reza auf einer Yacht in Kroatien, sie bieten Segeltörns an. Sie glauben nicht mehr daran, entdeckt zu werden – bis auf einmal etwas geschieht, das Blum nicht ignorieren kann. Sie mischt sich in Angelegenheiten ein, die sie und ihre Familie in Gefahr bringen.