Wenn dir das hier gefiel …
Das Camp
Key Facts
Kritik
Wenn ein Buch so beginnt, dass man sofort spürt: Hier wird keine Wohlfühl-Story erzählt, sondern Spannung, Atmosphäre und Emotionen mitten ins Gesicht geschmettert – dann hat „Das Camp“ von Linus Geschke schon mal einen Haken bei mir gesetzt. Nach dem packenden Auftakt in „Der Trailer“ legt Geschke mit diesem zweiten Teil der Donkerbloem-Trilogie noch eine Schippe drauf.
Worum geht’s? Ganz kurz: Im Camp Donkerbloem in den Ardennen soll es nun friedlicher zugehen – ein neuer Besitzer, ein ehemaliger Boxer als Verwalter, ein Ort, der das Grauen der Vergangenheit hinter sich lassen will. Doch die Ruhe trügt. Unterdessen treibt ein brutaler Killer sein Unwesen, und als die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke ins Fadenkreuz gerät, sucht sie Zuflucht genau dort, wo das Böse eigentlich begraben sein sollte.
Was mir richtig gut gefallen hat? Die Hauptfiguren sind keine eindimensionalen Helden oder Schurken, sondern Menschen mit Ecken und Kanten. Wout will keine Polizei im Camp, Tayfun steht trotz eigener Dämonen loyal zur Seite, und Frieda bringt mit ihrem Kämpfergeist ordentlich Schwung in die ohnehin schon explosive Mischung. Geschkes Schreibstil ist knackig, schnörkellos und atmungsaktiver als mancher Thriller-Schinken – perfekt, um die düstere Stimmung des Camps einzufangen, ohne langatmig zu werden. Man merkt sofort, dass hier ein Autor am Werk ist, der seine Figuren lebt und das Szenario atmen lässt.
Zwischendrin habe ich mich manchmal erwischt, wie ich innerlich „Komm schon, was passiert jetzt?“ flüsterte – und ja, der Autor enttäuscht nicht. Spannung baut sich konstant auf, an manchen Stellen wird’s fast greifbar beklemmend. Was mich minimal irritiert hat, war die ein oder andere Wendung, die mir etwas vorhersehbar vorkam. Aber ehrlich gesagt stört das bei dem restlichen starken Gesamtpaket kaum.
Fazit? „Das Camp“ ist ein Thriller für alle, die nicht nur Blut und Action suchen, sondern auch in eine Atmosphäre eintauchen wollen, die unter die Haut geht. Linus Geschke liefert mit seinem zweiten Donkerbloem-Band knallharten Nervenkitzel, der noch lange nachhallt. Definitiv ein Muss für Fans spannender, emotionaler Krimis mit Tiefgang.
Bewertung: 4 von 5 Sternen – gutes Tempo, starke Charaktere, kleine Schwäche bei der Vorhersehbarkeit, aber insgesamt mega spannend! Wer „Der Trailer“ mochte oder Krimis mit Atmosphäre liebt, sollte hier definitiv reinschnuppern.
Klappentext
Camp Donkerbloem war ein grausamer Ort mit einer grausamen Vergangenheit. Doch nun hat der tief in den Ardennen liegende Campingplatz in Wout Meertens einen neuen Besitzer und mit dem ehemaligen Boxer Tayfun einen neuen Verwalter gefunden. Während hier ein friedlicheres Kapitel zu beginnen scheint, treibt hunderte Kilometer entfernt ein verstörender Killer sein Unwesen. Als auch die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke in dessen Visier gerät, fällt ihr nur ein Ort ein, an dem sie niemand vermuten würde: Donkerbloem.
Obwohl Wout, der mit der Polizei nichts zu tun haben will, vor Wut tobt, steht Tayfun Frieda zur Seite. Nicht ahnend, dass mit ihr das Böse in das Camp zurückkehrt ...
»Der Trailer« stürmte die Bestsellerliste, stand wochenlang in den Top 10 und wird von Leser:innen und Presse gefeiert:
»Linus Geschke versteht es meisterhaft, mit wenigen Worten eine dichte Atmosphäre zu schaffen (...) Fesselnd, intelligent und absolut unweglegbar.« Mike Altwicker, WDR 4
»Kein Krimi für schwache Nerven, aber außerordentlich spannend inszeniert, mit einem finalen Paukenschlag und einem Cliffhanger, der auf Band zwei (›Das Camp‹) Appetit macht.« Kölner Stadt-Anzeiger
»Linus Geschke ist einer der wenigen, hiesigen Autoren, welcher auf höchstem, literarischen Niveau Thriller abliefert.« Kamikaze Radio
»Schriftsteller Linus Geschke erzählt einen spannend-dichten Thriller voll düsterer Atmosphäre, dessen Ende noch lange nachhallt.« Bild Online
»Sehr sehr spannend.« Krimikiste
»Linus Geschke ist die deutsche Antwort auf amerikanische Autoren wie Don Winslow.«Redaktion österreichisches Pressebüro