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CINDERELLA ... a princess showing to the world that she already lost her minds ... waiting and waiting
Key Facts
Kritik
Manchmal stolpert man über ein Buch, das sich anfühlt wie ein Blick direkt ins Herz – wild, ungefiltert und ehrlich. Genau das ist Adrian Gabriel Dumitrus „CINDERELLA ... a princess showing to the world that she already lost her minds ... waiting and waiting“. Hier gibt es keine Märchenromantik im klassischen Sinne, sondern eine emotionale Achterbahnfahrt durch Liebe, Schmerz und Selbstzerstörung, die nah an der Realität klebt.
Die Geschichte dreht sich um Begegnungen mit zwei Frauen – einer vermeintlichen Prinzessin, die mehr als nur eine Rolle spielt, und einer anderen, deren Präsenz tief traumatische Spuren hinterlassen hat. Der Erzähler ringt mit seinen Gefühlen und blickt auf vergangene Beziehungen zurück, die wie ein Fluch wirken. Alles fühlt sich zugleich vertraut und surreal an – als ob man durch die Augen eines Menschen schaut, der zwischen Hoffnung und Verzweiflung pendelt.
Was mir besonders gefallen hat, ist Dumitrus direkte Sprache und sein ungewöhnlicher Stil – roh, ungeordnet, fast wie ein Gedankensalat, der das Kopfkino aufdreht. Man fühlt sich nicht belehrt, sondern eingeladen, mitzudenken und mitzufühlen. Die Charaktere sind keine Helden, sondern Menschen mit echten Schwächen und Abgründen. Das macht das Ganze unglaublich nahbar und ehrlich.
Ein kleiner Wermutstropfen: Manchmal bekommt die Geschichte durch die fragmentarische Erzählweise und die intensiven Gedankensprünge den Charakter eines verwirrenden Labyrinths. Wer klare Strukturen sucht, könnte hier schnell die Orientierung verlieren. Aber genau das ist vielleicht auch ein Spiegelbild der inneren Zerrissenheit des Protagonisten – kein klassisches Manko, sondern eher eine Herausforderung.
Für alle, die Lust auf ein Buch haben, das unter die Haut geht, ohne sich zu verstellen, und die sich auf ein Experiment aus Gefühl und Sprache einlassen wollen, ist „CINDERELLA ...“ genau das Richtige. Wer dagegen lieber auf sichere, lineare Geschichten setzt, sollte vielleicht erst mal Abstand nehmen.
4 von 5 Sternen – weil es mutig ist, ehrlich und manchmal echt schwierig, aber eben auch einmalig. Ein Buch für alle, die mehr wollen als das übliche romantische Auf-und-Abs.
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