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Autor:
Erschienen:
2019-04-26
Preis:
0,99 € (EUR)
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Das Blut der Rose

Kritik

Kaum habe ich die ersten Seiten von Das Blut der Rose aufgeschlagen, fühlte ich mich sofort mitten hineinversetzt in das düstere Klosterleben des frühen 17. Jahrhunderts. Sophie Heinig schafft es, mit wenigen Worten eine Atmosphäre zu weben, die einen nicht mehr loslässt – geheimnisvoll, bedrückend und doch voller leiser Emotionen. Wer historische Krimis mag, sollte jetzt weiter lesen.

Die Handlung dreht sich um Schwester Elisabeth, die eigentlich ein beschauliches Leben im Kloster Altenhohenau führen möchte. Doch als Rose von Eiselfing, die junge Tochter eines Grafen, im Kloster tot aufgefunden wird, sind die friedlichen Tage vorbei. Elisabeth wird überraschend zur Ermittlerin in einem Fall, der von Intrigen, Schmerz und verlorener Unschuld durchzogen ist. Zusammen mit ihrer Freundin Agatha wagt sie sich in eine Welt, in der Wahrheit und Gerechtigkeit nicht immer Hand in Hand gehen.

Was mir besonders gut gefallen hat, sind die lebendig gezeichneten Figuren. Elisabeth ist keine perfekte Heldin – sie zweifelt, hadert und wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus. Die Freundschaft zwischen ihr und Agatha ist glaubhaft und warm, ohne kitschig zu wirken. Heinig schreibt dabei so schnörkellos und doch eindringlich, dass man beim Lesen fast die kalte Klostermauern spüren kann. Der Stil ist angenehm flüssig, mit einer guten Portion Spannung und genau der richtigen Prise Details, die das Setting aufleben lassen, ohne zu überfrachten.

Kleiner Wermutstropfen: Manche Wendungen in der Geschichte wirkten für mich ein bisschen vorhersehbar, und an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Aber das tut dem Lesefluss kaum Abbruch.

Fazit: Das Blut der Rose ist ein starker historischer Krimi mit sympathischen Protagonistinnen, einer dichten Atmosphäre und einer Story, die nicht nur Fans von Mordermittlungen im Mittelalter begeistert. Wer auf geheimnisvolle, emotional berührende Geschichten steht, ist hier genau richtig.

Bewertung: ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

Klappentext

„Das war ihr Zimmer, Schwester“, riss die Magd Elisabeth aus ihren Gedanken. „Hier geht es zu ihrem Salon. Dort fand man sie, als…“

Die Magd brach ab. Elisabeth hielt inne, die Hand bereits am Türknauf.

„Mochtest du sie?“, fragte sie leise.

„Rose? Jeder mochte sie. Sie war so jung und süß, so unbeschwert und leicht; eine Blume, die mitten in der Blüte gebrochen wurde“, antwortete die Magd und drehte sich um. Im Gehen vergrub sie ihr Gesicht in den Händen und Elisabeth hörte ihr Schluchzen.

Kloster Altenhohenau, Anno Domini 1604:

Das Leben von Schwester Elisabeth könnte so ruhig verlaufen.

Wären da nicht die Äbtissin, die sie als neue Verwalterin des Klosters vorgesehen hat, oder ihre alte Freundin Agatha, die unter Tränen und mit gebrochenem Herzen von Wolgast nach Altenhohenau geflohen ist.

Als eines Tages auch noch ein Bote des Grafen von Eiselfing vor den Toren des Klosters steht, ist es mit der Beschaulichkeit und dem frommen Leben voller Andachten und Gebete für Elisabeth vorbei. Denn Rose von Eiselfing, die Grafentochter, wurde enthauptet. Und ausgerechnet Elisabeth soll ihren Mörder finden.

Anfangs noch widerwillig beginnt sie gemeinsam mit Agatha zu ermitteln – und muss sich bald fragen, ob Wahrheit und Gerechtigkeit immer den richtigen Weg darstellen.

FAQ

„Das war ihr Zimmer, Schwester“, riss die Magd Elisabeth aus ihren Gedanken. „Hier geht es zu ihrem Salon.…

Das Blut der Rose ist ein starker historischer Krimi mit sympathischen Protagonistinnen, einer dichten Atmosphäre und einer Story, die nicht nur Fans von Mordermittlungen im Mittelalter begeistert. Wer auf geheimnisvolle, emotional berührende Geschichten steht, ist hier genau richtig.

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