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Der letzte Sommer auf Nantucket
Key Facts
Kritik
Es gibt Bücher, die nehmen einen mit auf eine sommerliche Reise, die man am liebsten gar nicht verlassen möchte – „Der letzte Sommer auf Nantucket“ von Elin Hilderbrand ist genau so ein Buch. Schon die ersten Seiten versprühen das unvergleichliche Inselflair von Nantucket, mit seinen sonnendurchfluteten Stränden, glitzernden Partys und den Geheimnissen, die sich hinter der schicken Fassade verbergen.
Im Zentrum steht Polizeichef Ed Kapenash, der nach über drei Jahrzehnten im Dienst seinen letzten Sommer bevorsteht. Parallel dazu trifft die junge, ehrgeizige Coco ein, die als Assistentin bei den mondänen Richardsons für Furore sorgt. Durch ihre Freundschaft mit Eds Tochter Kacy wird schnell klar: Hinter all dem glamourösen Schein brodelt es gewaltig. Als das prachtvolle Anwesen der Richardsons plötzlich in Flammen aufgeht und Coco spurlos verschwindet, gerät die insellebensfrohe Idylle ins Wanken. Hilderbrand gelingt es meisterhaft, die verschiedenen Welten – von der einfachen Küstenbevölkerung bis zu den High Society-Exzessen – lebendig werden zu lassen.
Besonders gefallen hat mir die warmherzige, dabei nie kitschige Art, mit der die Charaktere gezeichnet sind. Ed ist nahbar, mit all seinen Ecken und Kanten, und Coco die wunderbare Mischung aus Träumen, Trotz und dem Wunsch nach mehr. Der Schreibstil ist locker, bildgewaltig und mit einem feinen Gespür für Tempo und Timing – genau die richtige Mischung für einen mitreißenden Sommerroman, der nicht in Klischees versinkt, sondern immer wieder überrascht.
Klar, die Geschichte ist stellenweise ein bisschen vorhersehbar, und manchmal hätten ein paar Handlungsstränge etwas mehr Tiefe gutgetan. Aber genau das macht das Buch auch so zugänglich: es unterhält, ohne den Leser zu überfordern, und lässt einen dabei ganz entspannt in eine andere Welt eintauchen.
Für alle, die Lust auf eine spannende, gefühlvolle Geschichte mit einem Hauch von Luxus, Leidenschaft und ruhig auch ein bisschen Drama haben, ist „Der letzte Sommer auf Nantucket“ eine perfekte Wahl. Elin Hilderbrand erweist sich hier erneut als Meisterin der Strandlektüre, die man nicht so schnell aus der Hand legen möchte.
** (4 von 5 Sternen) – Leicht, charmant und ein großer Genuss für sonnige Lesestunden!
Klappentext
»Der letzte Sommer auf Nantucket ist eine clevere und bewegende, vielschichtige Erzählung, in der die verschiedenen sozialen Welten von Nantucket aufeinanderprallen und in Flammen aufgehen.« Wall Street Journal
»Elin Hilderbrand ist die Grande Dame der Strandlektüre, die Königin von Sonne, Spaß und Intrigen, eine der besten, die es je gab.« Harper's Bazaar