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Perry Rhodan 3368: Zwischen fremden Sternen
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es einfach eine richtig gute Weltraum-Expedition, um dem Alltag zu entfliehen – und „Zwischen fremden Sternen“ liefert genau das in Hülle und Fülle. Leo Lukas katapultiert uns gut 4000 Jahre in der Zukunft, in eine Zeit, in der die Menschheit friedlich in einem gigantischen Sternenreich lebt und sogar den Blick mutig auf andere Galaxien richtet. Klingt nach einer ziemlich inspirierenden Zukunft, oder?
Im Zentrum des Geschehens steht Reginald Bull und seine Crew auf dem PHOENIX, die einen der beliebtesten Figuren, Gucky den Mausbiber, suchen – und natürlich den geheimnisvollen Sternwürfel, der so gar nichts von einer simplen Raumkapsel hat. Die Idee, eine unsterbliche, kosmische Figur namens „die Legende“ mitspielen zu lassen, bringt eine spannende, fast mystische Note ins Rennen, die das Ganze würziger macht. Die Hauptcharaktere sind gut gezeichnet, authentisch und mit dem richtigen Schuss Witz und Herz, sodass man als Leser:in gern an Bord bleibt.
Der Schreibstil von Leo Lukas ist, wie man es von einem Perry-Rhodan-Autor erwartet, flott, bodenständig und voller Energie. Die Handlung nimmt kaum Tempo raus, hält aber genug Raum für kleine Gedankenspiele und sympathische Dialoge bereit. Was mir besonders gefallen hat: Die Balance zwischen Science-Fiction-Raumopera und zugänglicher, menschlicher Geschichte funktioniert hier richtig gut – kein trockenes Technik-Blabla, sondern echte Emotionen und Abenteuerlust.
Ein kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht, dass man als Neuling in der Perry-Rhodan-Welt sich manchmal ein bisschen mehr Hintergrundinfos wünschen würde, um der Handlung noch leichter folgen zu können. Aber wer mit der Serie vertraut ist, kommt hier voll auf seine Kosten.
Insgesamt macht „Zwischen fremden Sternen“ nicht nur Lust auf die nächsten Bände, sondern auch auf die unendlichen Weiten der Zukunft – perfekt für alle, die mit Raumfahrt, Freundschaft und einem Hauch Geheimnis ihre Lesestunden füllen wollen. Für Fans der Serie sowieso ein Muss, für Sci-Fi-Entdecker:innen eine spannende Einladung!
Bewertung: 4 von 5 Sternen.
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Künftig werden Kurierschiffe des Typs PHOENIX zwischen den Sterneninseln reisen.
Der ursprüngliche PHOENIX ist noch unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs. Die Besatzung sucht den Mausbiber Gucky, der verschwunden ist – mitsamt dem Sternwürfel, einem kosmischen Gebilde.
Bull und sein Team haben erfahren, dass den Sternwürfel ein unsterblicher kosmischer Problemlöser entwickelt hat. Es gelingt, diesen zu finden und zur Mitarbeit zu bewegen: Er nennt sich selbst die Legende und schickt einen Teil seiner selbst an Bord des PHOENIX.
Gucky ist unterdessen mit dem Sternwürfel auf dem Weg zu einem unbekannten Ziel. Der Ilt und seine Gefährten bewegen sich ZWISCHEN FREMDEN STERNEN …