Wenn dir das hier gefiel …
Dungeon Crawler Carl
Key Facts
Kritik
# Dungeon Crawler Carl – Wenn LitRPG zum Urlaubs-Herzschlag wird
Manchmal stößt man auf ein Buch, das einen mit so viel Wucht und Humor umhaut, dass man sofort weiß: Hier will ich drinbleiben – und zwar bis zum bitteren (und ziemlich blutigen) Ende. Dungeon Crawler Carl von Matt Dinniman ist genau so ein Fall. Ein dreckig-derber Genre-Mix, der nicht nur Fans von LitRPG und Fantasy glücklich machen dürfte, sondern alle, die gerne mal schräg, frech und mit einem Augenzwinkern in die Abgründe einer verrückten Spielshow eintauchen.
Die Story? Kurz gefasst: Carl, ganz normales Opfer des Lebens, wird von seiner Freundin verlassen. Doch bevor er Schokolade und Selbstmitleid organisiert, geht’s plötzlich um Leben und Tod – in einem Dungeon voller tödlicher Fallen, irrsinniger Gegner und absurder Allianzen. Als wäre das nicht genug, ist da noch seine Begleitung: Princess Donut, eine Perserkatze mit Hollywood-Qualitäten und einer Attitüde, die mich sofort ins Herz getroffen hat. Gemeinsam müssen sie sich durch eine sadistische intergalaktische Spielshow kämpfen, in der Entertainment Gesetz ist – Überleben eine Option.
Was mir besonders ins Auge gestochen ist, ist Dinnimans unfassbar lockerer, witziger und doch knallig präziser Schreibstil. Er jongliert mühelos zwischen knallharter Action, beißendem Humor und überraschend emotionalen Momenten – ohne dabei jemals den Fokus zu verlieren. Es gibt diese wunderbaren Szenen, in denen ich laut auflachen musste und danach flach auf dem Sofa lag, fast atemlos von der Spannung. Ach, und Carl und Donut? Ein Dream-Team, das man so schnell nicht vergisst.
Klar, das Buch ist nichts für zartbesaitete Leser:innen oder jene, die es lieber ganz elegant wollen. Die derben Sprüche und die teils blutige Action können mitunter etwas viel sein – es ist eben kein zartes Tässchen Tee, sondern eher ein kräftiges Bier mit ordentlich Schaum drauf. Auch die Story schreitet manchmal in einem Tempo voran, das dich von der Couch wirft – aber genau das macht ja auch den Reiz aus!
Fazit: Wer Bock auf ein knalliges Abenteuer hat, das mit Charme, ironischem Biss und einer Prise Wahnsinn punktet, sollte Dungeon Crawler Carl unbedingt eine Chance geben. Ein originelles LitRPG-Erlebnis, das Spaß macht, fordert und vor allem verdammt unterhaltsam ist.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen – Ein literarisches Brett, das definitiv Lust auf mehr macht!
Klappentext
Willkommen im Dungeon. Entertainment ist Pflicht. Überleben nicht.
Das Leben ist nicht fair. Erst wird Carl von seiner Freundin sitzengelassen, und dann muss er mitten in der Nacht in Boxer Shorts und Lederjacke raus, um ihre Katze Prinzessin Donut zu retten. Noch unfairer wird es, als er von außerirdischen Invasoren gezwungen wird, an einer sadistischen, intergalaktischen Spielshow teilzunehmen.
In einem Dungeon voller Fallen, explodierender Goblins, Drogen dealenden Lamas besteht sein Leben von nun an vor allem darin, am Leben zu bleiben. Und dafür muss er neue Fähigkeiten entwickeln, mächtige Waffen finden und Sponsoren, die ihn in einer perversen und intriganten Medienwelt unterstützen, gegen die Panem ein Kindergarten ist. Zum Glück hat er Donut dabei, eine Katze mit viel Erfahrung im Showbusiness. Und dem unbedingten Willen zum Erfolg.
"Frisch. Kreativ. Urkomisch. Ich bin obsessed ... Princess Donut ist meine Königin." Felicia Day
"Wenn es ein besseres LitRPG als Dungeon Crawler Carl gibt, habe ich es noch nicht gelesen." Shirtaloon, Autor von He Who Fights Monsters
"Wie kann eine Serie nur so viel Tiefe, Gefühl und Komplexität unter ihrer derben, blutrünstigen Oberfläche verbergen? Was für eine verrückte und unerwartete Freude." Scott Lynch