Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan Neo 377: Invasion der Posbis
Key Facts
Kritik
Schon beim ersten Kapitel packt „Invasion der Posbis“ einen direkt, als wäre man mittendrin in einem kosmischen Krimi, der zwischen Hoffnung und Bedrohung balanciert. Lucy Guth schafft es, eine Zukunft zu zeichnen, die trotz all ihrer Technik und Weite unglaublich nahbar wirkt. Im 25. Jahrhundert hat die Menschheit so etwas wie Frieden gefunden, aber genau in diesem zerbrechlichen Gleichgewicht schlagen die Posbis – diese faszinierend gruseligen, positronisch-biologischen Roboter – ein.
Die Handlung entwickelt sich rasant: Eine friedliche terranische Kolonie wird von den Posbis überfallen, sieben besondere Kinder werden entführt, und Perry Rhodan steuert durch dunkle Geheimnisse, die nicht nur die Zukunft der Menschheit, sondern auch sein eigenes Herz berühren. Besonders spannend dabei ist die Enthüllung um Rhodans Sohn Thomas, der eigentlich schon tot sein sollte, jetzt aber inmitten dieser Invasion eine entscheidende Rolle spielt. Das sorgt für emotionale Tiefe und einen zusätzlichen Spannungsbogen, der den Leser wirklich bei der Stange hält.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, ohne zu kompliziert zu werden; gerade Rhodan wirkt bodenständig und entschlossen, was erfrischend ist für eine Welt voller galaktischer Konflikte. Guths Schreibstil ist angenehm flüssig, mit einer Prise Humor und genau der richtigen Portion technischer Details, damit Sci-Fi-Fans auf ihre Kosten kommen, ohne dabei überfordert zu werden. Man spürt richtig, wie viel Herzblut in der Geschichte steckt.
Kritisch anmerken würde ich, dass der Plot an manchen Stellen etwas vorhersehbar bleibt – da hätte ich mir noch ein paar Überraschungsmomente mehr gewünscht. Zwischendurch verliert sich die Story auch gelegentlich in kleineren Nebenschauplätzen, die dem Tempo ein wenig schadeten. Aber hey, in einer so komplexen Galaxie darf’s auch mal etwas gemütlicher zugehen.
Kurzum, „Invasion der Posbis“ ist genau das Richtige für alle, die auf mitreißende Space-Opera mit einer Prise emotionaler Familiengeschichte stehen. Wenn du Lust auf eine spannende, gut durchdachte Zukunftsvision hast, ohne dich in unübersichtlichem Technoblabla zu verlieren, dann solltest du hier unbedingt reinlesen.
4 von 5 Sternen – ein solides Sci-Fi-Abenteuer mit Herz und Hirn, das neugierig auf die nächsten Abenteuer macht.
Klappentext
Dann aber überfallen positronisch-biologische Roboter die terranische Kolonie Cybora. Sie entführen sieben besondere Kinder ins All. Während Perry Rhodan den Hintergründen der Ereignisse nachspürt, erreichen ihn alarmierende Nachrichten aus der Heimat: Kampfraumschiffe der Roboter scheinen die Erde angreifen zu wollen.
Mittlerweile weiß Rhodan, dass sein Sohn Thomas, der eigentlich als tot gilt, in diese Aktivitäten verwickelt ist. Kann Thomas vielleicht der Menschheit helfen? Währenddessen stemmen sich Raumschiffe der Menschen im Solsystem gegen die Invasion der Posbis ...