Cover Die fremde Frau
In Apple Books öffnen Bei Amazon suchen
Deine Regale
Mit Login kannst du Bücher speichern (TBR, Favoriten, …) und bekommst Regal‑Alerts im Newsletter.
Einloggen
Preisentwicklung
Tiefster Preis
Durchschnitt
Höchster Preis
Aktuell
Hinweis: Preis wird regelmäßig aus Apple Books übernommen.

Metadaten
Autor:
Erschienen:
2026-02-27
Preis:
14,99 € (EUR)
apple

Die fremde Frau

Key Facts

Kritik

Manchmal genügt ein einziger Blick auf die erste Seite, um sich voll in eine Geschichte fallen zu lassen – bei „Die fremde Frau“ von Guillaume Musso war das genau der Fall. Dieses Buch hat mich von der ersten Zeile an gepackt, denn es geht um mehr als nur einen Mord – es geht um Wahrheit, Perspektiven und die Geheimnisse, die Menschen vor anderen und manchmal auch vor sich selbst verbergen.

Die Story ist schnell erzählt, aber dadurch nicht minder spannend: An Bord einer luxuriösen Jacht vor Cannes wird die bewusstlose Oriana Di Pietro gefunden, eine Erbin einer berühmten Mailänder Familie, die an ihren Verletzungen stirbt. Vier Figuren – ihr Ehemann Adrien, seine junge Geliebte Adèle, die Polizistin Justine und letztlich Oriana selbst – berichten nacheinander ihre Sicht auf die Ereignisse. Jeder Blickwinkel bringt neue Details ans Licht, widerspricht dem Vorherigen und macht das Puzzle immer komplexer. Das macht das Buch zu einem kurzweiligen und kniffligen Lesegenuss, bei dem man selbst zum Detektiv wird.

Adrien, der Jazzpianist mit geheimer Seite, und Adèle, die undurchschaubare Geliebte, sind beide so lebendig und vielschichtig gezeichnet, dass man sich kaum entscheiden kann, wem man mehr Mitleid schenken soll – oder ob man ihnen überhaupt trauen kann. Justine, die Polizistin, ist nahbar und dabei tough. Und Oriana, deren Stimme in Rückblenden erklingt, gibt dem Ganzen eine verletzliche, fast schon melancholische Tiefe. Musso schreibt dabei klar, eloquent und locker, ohne sich in unnötigen Ausschweifungen zu verlieren – für mich genau die richtige Mischung zwischen Spannung und Gefühl.

Natürlich darf man hier keinen literarischen Hochgenuss erwarten. Manche Wendungen sind schon ein bisschen dramaturgisch überspitzt, und gelegentlich ertappt man sich dabei, wie man denkt „Na klar, das passiert jetzt!“ – aber genau das macht das Buch auf seine Weise auch unterhaltsam. Wer komplexe Charakterstudien sucht, ist hier vielleicht nicht zu 100 % glücklich, aber wer auf raffinierte Thriller steht, die den Leser mit cleveren Perspektivwechseln fesseln, wird definitiv seinen Spaß haben.

Kurzum: „Die fremde Frau“ ist eine spannende, schnell zu verschlingende Lektüre, die mit eingängigen Figuren und einer überraschenden Erzählweise punktet. Perfekt für alle, die eine Mischung aus Thriller und psychologischem Kammerspiel mögen, ohne stundenlang über jedes Detail nachzudenken.

Mein Fazit: ein kurzweiliges Lesevergnügen mit kleinen Schwächen, das mich aber bestens unterhalten hat.

4 von 5 Sternen.

Klappentext

»Teuflisch gut!« Le Parisien 

Côte d'Azur, 2023: Vor der Küste von Cannes treibt eine Jacht. An Bord wird die bewusstlose Oriana Di Pietro gefunden, Erbin einer berühmten Mailänder Familie. Sie wurde brutal angegriffen und stirbt an ihren Verletzungen. Wer hat sie getötet? 

Vier Personen erzählen ihre Version der Geschichte: Adrien, Orianas Ehemann, ein attraktiver Jazzpianist; die undurchschaubare Adele, seine junge Geliebte; Justine, die örtliche Polizistin, und schließlich Oriana durch die erschütternde Erzählung der letzten Wochen ihres Lebens. 

Niemand lügt. 

Aber jeder hat eine eigene Auffassung über die Wahrheit ...

FAQ

»Teuflisch gut!« Le Parisien Côte d'Azur, 2023: Vor der Küste von Cannes treibt eine Jacht. An Bord wird die bewusstlose Oriana Di Pietro gefunden, Erbin einer berühmten Mailänder Familie.…

ein kurzweiliges Lesevergnügen mit kleinen Schwächen, das mich aber bestens unterhalten hat. 4 von 5 Sternen.

Leserkommentare

Noch keine Bewertungen
Bewertung gibt’s nach Login – so bleibt die Sterne-Statistik sauber. 🙂
Gastkommentare werden kurz geprüft und dann freigeschaltet. Die Kritik zieht automatisch nach.
Sei die/der Erste. (Aber bitte ohne Spoiler.)