Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan 3367: Die kosmische Trasse
Key Facts
Kritik
Von der ersten Seite an packt einen „Die kosmische Trasse“ mit dem typischen Perry-Rhodan-Flair: Ein gigantisches Sternenreich, eine Vision für die Zukunft der Menschheit und ein Hauch von Geheimnis, der neugierig macht. Wer schon immer auf Weltraumabenteuer stand, in denen nicht nur Technik, sondern auch Freundschaft und Pioniergeist eine Rolle spielen, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Inhaltlich geht es um die Suche nach dem verschwundenen Mausbiber Gucky und dem rätselhaften Sternwürfel – eine Mischung aus klassischem Detektivstück und kosmischer Entdeckungsreise. Reginald Bull übernimmt das Kommando auf dem PHOENIX, und als ob das nicht genug wäre, mischt sich auch noch eine schillernde Figur ein, die sich selbst „die Legende“ nennt. Diese Kombination aus bekannten und neuen Charakteren gibt der Geschichte eine tolle Dynamik, und man merkt, dass Uwe Anton neben der großen Weltraumschau auch die persönlichen Schicksale nicht aus den Augen verliert.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Anton schafft es, komplexe wissenschaftliche Ideen verständlich zu vermitteln, ohne zu trocken zu wirken – perfekt für alle, die gern mitdenken, aber keine Doktorarbeit vor der Lektüre schreiben wollen. Gleichzeitig bringt er immer wieder kleine lockere Passagen ein, die den sonst ernsten Ton auflockern und das Lesen zum Vergnügen machen.
Kritisch gesehen wirkt die Handlung stellenweise etwas vertraut, und wer ein Neuling im Perry-Rhodan-Universum ist, könnte sich an der Vielzahl der Figuren und technischen Details erst mal orientierungslos fühlen. Auch hätte ich mir ein paar überraschendere Wendungen gewünscht – manchmal verläuft die Suche fast zu reibungslos und lässt den Spannungspegel ein bisschen schwingen.
Alles in allem ist „Die kosmische Trasse“ ein solides Sci-Fi-Abenteuer, das Fans der Serie begeistert und Neulinge mit offenem Geist willkommen heißt. Für alle, die Lust auf eine kosmische Reise durch bekannte Galaxien mit einem Hauch von Mystik haben, liefert Uwe Anton hier genau das richtige Lesefutter.
4 von 5 Sternen – weil es spannend, mitreißend und gut geschrieben ist, aber an manchen Stellen noch eine Portion mehr Überraschung vertragen hätte. Wenn du also Lust auf durchdachten Science-Fiction-Spaß hast, ist das hier definitiv einen Blick wert.
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Künftig werden Kurierschiffe des Typs PHOENIX zwischen den Sterneninseln reisen.
Der ursprüngliche PHOENIX ist noch unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs. Die Besatzung sucht den Mausbiber Gucky, der verschwunden ist – mitsamt dem Sternwürfel, einem kosmischen Gebilde.
Bull und sein Team haben erfahren, dass den Sternwürfel ein unsterblicher kosmischer Problemlöser entwickelt hat. Es gelingt, diesen zu finden und zur Mitarbeit zu bewegen: Er nennt sich selbst die Legende und schickt einen Teil seiner selbst an Bord des PHOENIX.
Doch die Suche nach der Steuerwelt ist selbst für die Legende schwierig, zumal die Spur allmählich erkaltet. Aber dann stößt das Team auf DIE KOSMISCHE TRASSE …