Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan 3366: Die ersten Shinobi
Key Facts
Kritik
Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, spürt man sofort: Hier geht’s richtig los – nicht nur im Weltraum, sondern auch im Kopf. Olaf Brill katapultiert uns 4000 Jahre in die Zukunft, in eine Milchstraße, in der Menschen in Frieden zusammenleben und zugleich hinter den Kulissen eine Spannung brodelt, die man fast greifen kann. Im Zentrum steht Perry Rhodans visionäres Projekt „San“, das Verbindungen zu anderen Galaxien ermöglichen soll, während sich feindliche Kräfte formieren, deren wahre Absichten rätselhaft bleiben.
Die Haupthandlung folgt den ersten Shinobi, besonders den Figuren Jasper Cole und Antonya Bancorft, die als Wächter des Friedens auf eine gefährliche Mission geschickt werden. Diese Charaktere sind schön vielschichtig: Sie sind nicht die typischen Superhelden, sondern wirken greifbar mit ihren Zweifeln und ihrer Entschlossenheit. Das macht die Geschichte lebendig, ohne in Klischees zu verfallen.
Olaf Brills Schreibstil ist angenehm locker-leicht, dabei aber niemals oberflächlich. Die Erzählung fließt flüssig, und trotz der futuristischen Kulisse gehen die menschlichen Geschichten nie verloren. Besonders geschätzt habe ich, wie geschickt die Autorin Sci-Fi-Elemente mit einer Prise Spannung und Geheimnis vermischt, so dass man kaum aufhören möchte zu lesen.
Kritisch gesehen bleibt am Ende der Wunsch, dass einige Nebenhandlungen vielleicht noch etwas mehr Tiefe vertragen hätten. Die Gegner bleiben recht nebulös, was einerseits Spannung erzeugt, andererseits aber auch Fragen offenlässt, die sich im Laufe des Romans nur teilweise klären. Aber hey, manchmal ist weniger eben mehr, und das Universum hat ja Platz für weitere Abenteuer.
Wer also Lust auf Zukunftsvisionen hat, die nicht nur astronomisch, sondern auch menschlich faszinierend sind, kommt hier voll auf seine Kosten. Ein Raumfahrt-Abenteuer mit Herz, Verstand und einem Schuss Ninja-Flair – das ist selten langweilig.
Fazit: Ein spannender Einstieg in eine große Geschichte, die genug Geheimnisse bietet, um neugierig zu bleiben, aber auch mit gut gezeichneten Figuren punktet. Für Perry-Rhodan-Fans und Sci-Fi-Neulinge gleichermaßen ein empfehlenswerter Trip ins All.
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Längst ist aus Rhodans ersten Überlegungen ein konkretes Projekt entstanden, an dem in verschiedenen Galaxien gearbeitet wird.
Gleichzeitig scheinen sich seine Gegner zu formieren. Über sie weiß man bislang nur wenig, aber in der Milchstraße bemerkt man die feindlichen Aktivitäten.
Im Verborgenen werden überall gewaltige Dinge vorbereitet: Das Elysion – ein kühnes Friedensprojekt im Rahmen von San – entsteht mithilfe der Raumplattform PEGASOS. Beauftragte und Wächter des Friedens sollen unter anderem Jasper Cole und Antonya Bancorft werden.
Sie sollen bald offiziell ernannt werden.
Doch zuerst müssen sie in einen Einsatz gehen – als DIE ERSTEN SHINOBI …