Wenn dir das hier gefiel …
Der Lehrling des Kartenzeichners: Glass and Steele
Key Facts
Kritik
Kaum hat man „Der Lehrling des Kartenzeichners: Glass and Steele“ aufgeschlagen, steckt man auch schon mittendrin in einem Nebel aus Geheimnissen, Magie und unerwarteten Wendungen. C.J. Archer schafft es wieder einmal, mit ihrem lebendigen Schreibstil und den clever konstruierten Figuren sofort zu fesseln – kein Wunder, dass man die Zeit vergisst, wenn India und Matt auf Spurensuche gehen.
Die Geschichte dreht sich um die beiden ungleichen Ermittler, die undercover als Ehepaar agieren, um einen verschwundenen Lehrling aufzuspüren. Die mysteriösen Karten, die mehr sind als nur Papier, sorgen für eine besondere Magie im Plot – perfekt, um Fantasy-Fans neugierig zu machen. Was ich besonders mochte: India und Matt wirken dabei absolut authentisch, ihre spürbare Chemie mischt sich wunderbar mit einer Prise Humor und der Spannung des Falls. Der Schreibstil von Archer ist dabei frisch und schafft genau die richtige Balance zwischen detailreicher Weltbeschreibung und flottem Erzähltempo.
Klar, für alle, die lieber tiefer in die Charakterentwicklung eintauchen wollen, gibt es diesmal etwas weniger Fokus auf India und Matt selbst – der Fall nimmt mehr Raum ein. Das kann stellenweise etwas schwerfälliger wirken, gerade wenn man vom ersten Band verwöhnt ist. Auch hätte das Ende für meinen Geschmack noch etwas mehr Luft zum Durchatmen vertragen können; die Auflösung sitzt fast schon abrupt. Nichtsdestotrotz bleibt die Story spannend und gut konstruiert.
Wer eine kluge Mischung aus Detektivarbeit, Fantasy-Elementen und leichten romantischen Spannungen schätzt, ist hier genau richtig. Archer zeigt, dass sie nicht nur zauberhafte Welten bauen kann, sondern auch geschickt mit Spannung und Emotionen spielt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es mit dem magischen Duo weitergeht.
Fazit: Packender Fantasy-Krimi mit Charme und Herz – ein Muss für alle, die gern in mysteriöse Welten abtauchen und dabei nicht auf Humor und eine Prise Romantik verzichten wollen. 5 von 5 Sternen.
Klappentext
Mit nichts als einer magischen Karte des Lehrlings als Hinweis müssen India und Matt ihren Verstand und Indias aufkeimende, unerprobte magische Fähigkeiten nutzen, um ihn zu finden. Aber je weiter sie ermitteln, desto finsterer werden die Verschwörungen, die sie aufdecken, darunter eine Verbindung zur Gilde der Uhrmacher und ein magischer Schatz unter Londons Straßen.
Als die Verdächtigungen weite Kreise ziehen und Feinde näherrücken, steht nicht nur das Leben des Lehrlings auf dem Spiel, sondern auch das von Matt. Jemand will unbedingt verhindern, dass er den Namen des Mannes erfährt, der seine lebensspendende Uhr reparieren kann, und schreckt dabei vor nichts zurück.