Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan Neo 392: Lockruf aus M 33
Key Facts
Kritik
Kaum hatte ich mit „Lockruf aus M 33“ angefangen, war ich mitten drin in einer gigantischen Weltraumexpedition, die mich sofort gefesselt hat. Perry Rhodan steuert erneut durch kosmische Rätsel und mysteriöse Phänomene – es ist fast so, als würde man selbst in einem Raumschiff sitzen und die Sterne jagen. Die Geschichte spielt 2482, und das kleine, aber wachsende Sternenreich der Menschen wirkt lebendig und voller Zukunftshoffnung. Doch im Schatten der Milchstraße lauert eine unheimliche Bedrohung: Das frühere Zentrum der interstellaren Republik Arkon, der Sternhaufen M 13, ist einfach verschwunden. Klingt schon spannend, oder?
Der Plot ist schlau gestrickt, ohne sich in endlosen Erklärungen zu verlieren. Rhodans Reise in diese unbekannte Region, die von rätselhaften Raum-Zeit-Phänomenen geprägt ist, hält die Spannung konstant hoch, und die Suche nach den geheimnisvollen Schwestern der Tiefe gibt dem Ganzen einen zusätzlichen mystischen Kick. Dietmar Schmidt schafft es, die Hauptfiguren wie Rhodan und sein Team genau da zu zeigen, wo sie am besten funktionieren – als mutige Entdecker mit Ecken, Kanten und einem guten Schuss Humor, was den Hintergrund niemals zu trocken werden lässt.
Der Schreibstil ist locker und flott, aber nie oberflächlich – ideal für alle, die Science-Fiction mit Substanz lieben, ohne sich in technokratischem Fachchinesisch zu verlieren. Besonders gefallen hat mir die atmosphärische Beschreibung der Phänomene und die Art, wie Schmidt das Unbekannte greifbar macht, ohne zu viel zu verraten. Einzig bei einigen etwas zu vorhersehbaren Wendungen hätte ich mir mehr Überraschungsmomente gewünscht, aber das schmälert den Lesespaß kaum.
Wer auf spannende Space-Operas mit einem ausgewogenen Mix aus Action, Abenteuer und einem Hauch Geheimnis steht, ist hier genau richtig. „Lockruf aus M 33“ lädt zum Träumen ein, bringt aber auch den Kopf zum Nachdenken. Mein Fazit: Ein solider, unterhaltsamer Roman, der sowohl Fans von Perry Rhodan Neo als auch Neulinge gut abholt.
Vier Sterne von fünf – ein gelungener Ausflug ins Unbekannte, der Lust auf mehr macht.
Klappentext
Am Rand der Milchstraße lauert jedoch eine rätselhafte Gefahr. Dort ist M 13 verschwunden, das Kerngebiet der interstellaren Republik Arkon.
Als der Sternhaufen wiederauftaucht, reist Perry Rhodan unverzüglich dorthin. Allerdings misslingt sein Versuch, in diese Region vorzudringen, die von seltsamen Raum-Zeit-Phänomenen heimgesucht wird.
Um die Bewohner der vielen Welten im Innern vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren, braucht Rhodan die Unterstützung der mächtigen Schwestern der Tiefe. Aber wo verbergen sie sich? Als vielversprechende Spur erweist sich ein Lockruf aus M 33 ...