Wenn dir das hier gefiel …
Winterzauber in New York
Key Facts
Kritik
Schon beim ersten Schneeflockenwirbel hat mich „Winterzauber in New York“ direkt in seinen Bann gezogen. Ein College-Semester, das plötzlich in einem Schneesturm endet, New York als unerwartete Kulisse und zwei eigentlich total gegensätzliche Charaktere – genau das Rezept, das Lust auf gemütliche Lesestunden macht.
Hannah, die von einem gemütlichen Weihnachtsfest mit ihrer Familie träumt, findet sich plötzlich gestrandet in einer Stadt, die ebenso schön wie unerbittlich sein kann. Und Kyle, der charmante Womanizer, der eigentlich keine Zeit für Gefühle hat, steckt im gleichen Boot. Gemeinsam müssen sie improvisieren, während draussen die Stadt in ein eisiges Winterwunderland verwandelt wird. Die Handlung ist dabei ehrlich, ohne kitschig zu wirken, und schafft es, Wärme und Humor zu transportieren, ohne zu überladen.
Julia K. Stein schreibt mit einer frischen Leichtigkeit, die sich angenehm von typischen Liebesroman-Klischees abhebt. Die Dialoge sprühen vor Witz, die Charaktere wirken lebendig und sympathisch, auch wenn man natürlich schon ahnt, worauf die Geschichte zusteuert. Besonders schön fand ich, wie sich die winterliche Atmosphäre auf fast jeder Seite spürbar macht – man kann die kalte Luft fast riechen und spürt den Zauber von Weihnachten abseits des Trubels.
Kritisch betrachtet hätte die Spannung hier und da vielleicht noch etwas höher schalten können, und manche Entwicklungen sind dann doch etwas vorhersehbar. Aber wer genau das erwartet – eine warme, leichte Liebesgeschichte für die stille Winterzeit – wird hier genau richtig bedient.
Alles in allem ein Wohlfühlbuch, das vor allem Romantiker:innen und Fans von winterlichen Happy Ends ans Herz gelegt sei. Perfekt, wenn man sich auf eine kleine Auszeit mit Herz und Humor einstellen will.
4 von 5 Sternen – charmant, unterhaltsam und mit einem ehrlich tollen Winterflair.
Klappentext
**Die Eisprinzessin und der Sonnyboy**
Das ganze Semester über hat sich Hannah auf diesen Moment gefreut: Endlich kann sie das amerikanische College verlassen und mit ihrer Familie in Deutschland Weihnachten feiern. Doch ausgerechnet am 23. Dezember werden in New York wegen eines Schneesturms alle Flüge gestrichen und Hannah sitzt fest – in der angeblich aufregendsten Stadt der Welt, aber leider ohne Geld und ohne Bleibe. Zu allem Übel trifft sie dort auf Kyle, den schlimmsten Womanizer des ganzen Colleges, der das gleiche Problem hat wie sie. Während der Schnee die Stadt allmählich in einen Eispalast verwandelt, wird ihnen klar, dass sie die nächsten Stunden gemeinsam verbringen müssen. Doch so wenig die beiden miteinander anfangen können, so sehr sind sie sich in einer Sache einig: Weihnachten muss gefeiert werden, egal wo man ist…