Wenn dir das hier gefiel …
Das Janson-Kommando
Key Facts
Kritik
Kaum hat man die erste Seite aufgeschlagen, ist man mittendrin in einem nervenaufreibenden Abenteuer, das einen kaum noch loslässt. „Das Janson-Kommando“ nimmt dich mit auf eine wilde Fahrt, in der Loyalität, Moral und gnadenlose Action aufeinandertreffen. Paul Janson, der ehemalige Geheimagent und mittlerweile selbstständige Söldner, wirkt durch und durch glaubwürdig – clever, abgebrüht, und doch mit einem inneren Kompass, der ihn nur für „gute“ Aufträge arbeiten lässt. Unterstützt von Jessica Kincaid, einer Scharfschützin, die nicht nur präzise trifft, sondern auch ordentlich Charakter zeigt, entsteht ein Duo, das man gerne auf jeder Mission begleiten möchte.
Die Handlung ist flott erzählt, es rumpelt und kracht an allen Ecken, und trotzdem verliert der Roman nie den Blick für die menschliche Seite der Geschichte. Der Versuch, einen entführten Mediziner aus den Fängen afrikanischer Piraten zu retten, sorgt für Spannung auf jeder Seite – und man fiebert von Beginn an mit, ob Janson diesmal seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Der Schreibstil ist angenehm schnörkellos, das Tempo hoch, dabei aber nicht hektisch, was dem Buch eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Da merkt man die Ludlum-typische Mischung aus intelligenter Thrillerhandlung und brachialer Action.
Natürlich gibt es auch kleinere Schwächen: Einige Wendungen wirken etwas vorhersehbar und bei manchem Stereotyp hätte das Buch gerne noch etwas mehr Persönlichkeit wagen dürfen. Auch die Nebenfiguren bleiben gelegentlich etwas blass, was aber dem Lesefluss keinen großen Abbruch tut.
Wer auf spannende Agententhriller mit ordentlich Drive steht und kein Problem hat, wenn es mal etwas härter zur Sache geht, ist hier genau richtig. „Das Janson-Kommando“ macht einfach Spaß und sorgt für ein paar Stunden intensive Unterhaltung – ohne großen Schnickschnack, aber mit viel Power.
4 von 5 Sternen für einen durchdachten und mitreißenden Actionthriller, der definitiv Lust auf mehr macht.
Klappentext
Paul Janson ist nicht länger für die Regierung als Geheimagent und Attentäter aktiv, sondern hat sich gemeinsam mit der hochbegabten Scharfschützin Jessica Kincaid selbstständig gemacht. Allerdings übernimmt er nur Missionen, von denen er glaubt, dass sie dem Wohl der Menschheit dienen. Sein neuester Auftrag: Er soll einen von afrikanischen Piraten entführten Mediziner befreien. Doch das Unternehmen misslingt und Janson begreift, dass er mitten in den größten Schwierigkeiten steckt.