Wenn dir das hier gefiel …
Kater Tammo und der letzte Tee des Onno Feddersen: Ostfrieslandkrimi
Key Facts
Kritik
Als ich die erste Seite aufschlug, roch ich förmlich den salzigen Ostfriesenwind und hörte in Gedanken schon das Klappern von Teetassen – eine sofort warme, heimelige Stimmung.
In kurzen Zügen: Es ist kurz vor Ostern in Emden, Onno Feddersen bereitet in seiner Teestube „Osterdeern“ die traditionelle Eiersuche vor, und Kater Tammo mit seiner Katzentruppe beobachtet das bunte Treiben. Als Onno irgendwann nicht mehr aus der Teestube kommt, dringt Tammo ein und findet ihn leblos auf dem Boden. Zusammen mit Kommissar Peters und seiner Spürnase nimmt Tammo die Ermittlungen auf – es gibt mehr Verdächtige, als man zunächst denkt.
Tammo ist der eigentliche Star: charmant, neugierig und mit einer Portion Katzenarroganz, die einfach Spaß macht. Onno bleibt als warmherziges Original präsent, das man sofort mögen will, und Kommissar Peters ist der ruhige, etwas grummelige Gegenpol. Die Nebenfiguren bekommen genau genug Farbe, dass das Dorfleben glaubwürdig und lebendig wirkt. Besonders gefallen hat mir, wie Walden die Tiere nicht nur als Gimmick einsetzt, sondern ihnen echte Präsenz und Wirkung in der Handlung gibt.
Der Stil ist locker, mit Augenzwinkern und einer klaren, gut lesbaren Sprache. Man spürt die ostfriesische Atmosphäre in jeder Szene: Teegeruch,