Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan Neo 391: Die Nullfuge
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es nur wenige Seiten, um dich mitten ins Geschehen zu katapultieren – „Perry Rhodan Neo 391: Die Nullfuge“ schafft genau das. Direkt zu Beginn spürt man diese geheimnisvolle Spannung, die sich um das verschwundene M 13 und die seltsamen Phänomene am Rande der Milchstraße ranken. Wer schon immer von abgefahrenen Science-Fiction-Welten und unerklärlichen Rätseln fasziniert war, findet hier genau den richtigen Kick.
Die Handlung ist knackig und verspricht keine langwierigen Ausschweifungen. Perry Rhodan selbst steht erwartungsgemäß im Mittelpunkt, unverkennbar als charismatischer Ordnungshüter und Entdecker. Seine Begegnungen mit den merkwürdig veränderten Wesen und die Reise in die „Nullfuge“ bringen spannende neue Einblicke in die Galaxie, die jenseits des Gewohnten liegen. Stefan Pannor schafft es, die Charaktere authentisch und doch dynamisch zu zeichnen, sodass man sich schnell in die Hightech-Abenteuer hineinversetzen kann.
Der Schreibstil ist eine angenehm leichte Mischung aus sachlicher Präzision und lockerem Erzählfluss, die genau das richtige Maß an Tempo und Atmosphäre bietet. Besonders gefallen hat mir, wie die Realitätssprünge und die rätselhafte „Nullfuge“ beschrieben werden – das ist mal Science Fiction mit Tiefgang, ohne sich dabei kopflastig zu verlieren. Etwas mehr Hintergrund zu manchen Spezies oder Technologien hätte ich mir gewünscht, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Kritisch angemerkt: Für absolute Neulinge in der Perry-Rhodan-Welt könnte der Einstieg mit vielen bereits bestehenden Zusammenhängen etwas verwirrend sein. Wer aber die Serie schon kennt oder Lust auf ein durchdachtes Sci-Fi-Abenteuer hat, das mit klassischen Elementen und einem modernen Twist spielt, ist hier goldrichtig.
Fazit: Ein spannendes, packendes Kapitel, das zugleich Neugierde auf mehr weckt. Wer auf clevere Weltraumabenteuer und eine Prise Mystery steht, sollte „Die Nullfuge“ definitiv auf den Schirm haben.
4 von 5 Sternen – überzeugend, unterhaltsam und mit Potenzial fürs große Ganze.
Klappentext
Am Rand der Milchstraße lauert jedoch eine rätselhafte Gefahr. Dort ist M 13 verschwunden, das Kerngebiet der interstellaren Republik Arkon. In dieser Region scheint sich die Realität zu verzerren – und das wirkt sich seit Kurzem offenbar auch auf die Erde aus.
Als M 13 wiederauftaucht, reist Perry Rhodan unverzüglich dorthin. Was ist zwischenzeitlich mit den Bewohnern der vielen Welten im Innern des Sternhaufens geschehen? Bei Rhodans riskanter Mission treffen die Menschen auf seltsam veränderte Lebewesen – und auf ein Raumgebiet, in dem alles anders ist. Man bezeichnet es als die Nullfuge …