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Woodville: A Duke of a Time
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht es nur ein paar Seiten, um voll in eine Welt abzutauchen, in der Gegensätze nicht nur anziehen, sondern regelrecht Funken sprühen. „Woodville: A Duke of a Time“ von Tamara Gill ist so eine Geschichte – charmant, mit einem guten Schuss frechem Humor und einer Prise Herzschmerz, die sofort ins Leserherz trifft.
Im Mittelpunkt steht Greyson Everett, ein stolzer Erbe, der vom Leben ordentlich gebeutelt wurde: Finanzielle Entmachtung und das Landleben statt dem gewohnten Adel – alles andere als das, was er gewohnt ist. Dann gibt es da Hailey Woodville, die emsige und selbstbewusste Tochter eines einfachen Gutsherrn, die mit ihrer Mischung aus Pragmatismus und Temperament so gar nicht in Greysons Welt passt. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein, doch gerade das macht ihre prickelnde Dynamik aus. Tamara Gill versteht es meisterhaft, diese Figuren mit viel Liebe zum Detail zu zeichnen – besonders Haileys Schlagfertigkeit und Greysons innere Zerrissenheit bringen den Funken immer wieder zum Lodern.
Der Schreibstil ist locker-leicht, dabei aber wunderbar klar und fließend – perfekt, um einfach mal abzuschalten und sich in eine Beziehung zu verlieben, die trotz aller gesellschaftlichen Hürden ganz natürlich wächst. Ein paar kleine Längen gibt es gegen Ende, die aber nicht wirklich stören, weil man die Protagonisten längst ins Herz geschlossen hat und einfach wissen will, wie ihr Weg weitergeht.
Kritisch betrachtet könnte man sagen, das Setting und die Grundkonstellation bieten zwar keine große Überraschung, bleiben aber liebevoll und so charmant inszeniert, dass man das locker verkraftet. Wer nach etwas für zwischendurch mit einer guten Portion Herz, Humor und einem Hauch von Drama sucht, wird hier definitiv fündig.
Kurz gesagt: „Woodville: A Duke of a Time“ ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der Romantikfans anspricht, die Charaktere mit Ecken und Kanten schätzen und sich gerne mal in einer unkonventionellen Liebesgeschichte verlieren möchten.
4 von 5 Sternen – weil man sich einfach gern von Greyson und Hailey überraschen lässt und noch lange nach dem Lesen ein bisschen Schmetterlinge im Bauch hat.
Klappentext
Greyson Everett, der zukünftige Herzog von Derby, wurde ins Exil geschickt. Von seinem missgünstigen Vater finanziell entmachtet und aufs Land verbannt, wird von ihm erwartet, dass er Buße tut und wie ein Bürgerlicher arbeitet. Wenn er eine Chance haben möchte, in sein richtiges Leben zurückzukehren, muss er durchhalten – und aufhören, die herrische, rechthaberische und viel zu hübsche Tochter seines Arbeitgebers zu küssen. Das sollte einfach sein. Aber das ist es nicht …
Hailey Woodville ist dankbar für all die Hände, die ihr die Arbeit auf dem bescheidenen Anwesen ihres Vaters erleichtern. Nun, sie ist dankbar für die meisten von ihnen. Greyson ist einer der schlechtesten Arbeiter, die sie je gesehen hat. Sein handwerkliches Ungeschick wird nur noch von seiner Arroganz übertroffen – und von seiner Attraktivität. Sie sollte sich von ihm fernhalten. Leider kann sie das nicht …
Aber schon bald muss Greyson entscheiden, ob er den Preis für ein glückliches Leben mit Hailey zahlen kann (und will) – und Hailey muss herausfinden, ob sie Greyson die Sünden seiner verwegenen Vergangenheit verzeihen kann …
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