Wenn dir das hier gefiel …
Bridgerton – Der Duke und ich
Key Facts
Kritik
Manchmal stolpert man über ein Buch, das einfach Spaß macht – locker, charmant und dabei herrlich unkompliziert. Genau so ist Bridgerton – Der Duke und ich: ein prickelndes Vergnügen, das dich direkt ins London der Regency-Ära katapultiert und mit einer Portion Witz und Herz erwärmt. Und ja, es ist genau die Geschichte hinter der Netflix-Serie, die schon viele Herzen im Sturm erobert hat.
Im Mittelpunkt steht Daphne Bridgerton, die selbstbewusste junge Lady, die langsam in den Fokus der Londoner Gesellschaft rückt – leider auch in den der aufdringlichen Heiratskandidaten. Um der Ball-Season ohne allzu viel Wirbel zu entkommen, schließt sie einen Pakt mit Simon Basset, dem eigensinnigen Duke of Hastings. Ein Arrangement, das für beide zunächst so sinnig wie pragmatisch klingt, das aber recht schnell in ein mitreißendes Spiel aus Gefühl, Stolz und kleinen Lügen umschlägt. Die Chemie zwischen Daphne und Simon knistert hörbar, und man fiebert mit jedem ihrer Begegnungen mit – mal zum Schmunzeln, mal zum Herzklopfen.
Was mir richtig gefallen hat, ist der leichtfüßige, humorvolle Schreibstil, der niemals ins Kitschige abrutscht. Julia Quinn schafft es, traditionelle Regency-Elemente mit zeitgemäßer Frische zu verbinden – die Dialoge sprühen vor Esprit, und die Charaktere wirken besonders lebendig und sympathisch. Daphne ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt, während Simon mit seiner verletzlichen Seite überrascht und klug facettenreich dargestellt wird. Und ja, die Nebenfiguren sorgen für zusätzlichen Charme und machen die Welt der Bridgertons noch bunter.
Klar, wer auf superkomplexe politische Intrigen hofft, wird hier nicht fündig – dieses Buch lebt vor allem von der romantischen Leichtigkeit und einem süßen Augenzwinkern in Richtung Gesellschaftskritik. Manchmal wirkt der Verlauf ein bisschen vorhersehbar, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Wer entspannte Liebesgeschichten mit Pep sucht, macht hier nichts falsch!
Fazit: Bridgerton – Der Duke und ich ist ein richtig schönes Wohlfühlbuch für alle, die gern in eine charmante, prickelnde Regency-Romanze eintauchen wollen. Mit sympathischen Figuren, feinem Humor und genug Herzklopfen ist es der perfekte Begleiter für gemütliche Lesestunden. Klarer Griff für Romantikfans – fünf Sterne von mir!
Bewertung: ★★★★★
Klappentext
Die ganze Geschichte von Daphne und Simon – jetzt mit zusätzlichem Epilog
Als Daphne Bridgerton ihren Namen in der Kolumne von Lady Whistledown liest, kümmert es sie nicht besonders. Aber ihre Mutter drängt sie, endlich einen Ehemann zu finden, bevor ihr Ruf in dieser Ballsaison völlig dahin ist. Daphne schließt einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Sie dagegen rückt gesellschaftlich in den Mittelpunkt und entflieht den Kuppelversuchen ihrer Mutter. Ein prickelndes Spiel beginnt – bis Daphne erkennt, dass nur einem Mann ihr Herz gehört: Simon!
»Julia Quinns witzige Regency-Romantic-Comedys sind der nächste große Trend nach Georgette Heyer.«
Gloss
»Wahrhaft die Jane Austen der Gegenwart.«
Bestsellerautorin Jill Barnett