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Perry Rhodan 3394: Malora erwacht

Kritik

Man taucht gleich in eine unfassbar weite Zukunft ein, in der die Erde schon lange nicht mehr nur Heimat, sondern das Herz eines gigantischen Sternenreichs ist – und das hat sofort etwas Faszinierendes. Michelle Stern schafft es mühelos, diese kosmischen Dimensionen lebendig werden zu lassen, ohne dass man sich in Fachchinesisch verliert. Im Mittelpunkt steht die Entdeckung einer geheimnisvollen kosmischen Trasse und die uralten, rätselhaften „Trassenmacher“ von Malora, die so mysteriös sind, dass man einfach weiterlesen muss.

Die Figuren, allen voran Reginald Bull und der mysteriöse Eremit, sind ein kongeniales Duo mit Tiefe und Ecken, die das Geschehen geprägt und spannungsgeladen halten. Sterns Schreibstil ist klar und flüssig, mit einer knackigen Portion Abenteuerlust, die nie in übertriebenes Pathos verfällt. Besonders gefallen hat mir, wie sie die Balance findet zwischen futuristischer Technologie und uralten Geheimnissen – das hält die Story frisch und anregend.

Kleinere Kritik: Manchmal wären für meinen Geschmack ein paar mehr Hintergrundinfos zum Kosmos nett gewesen, gerade für Neueinsteiger in die Serie könnte das an der einen oder anderen Stelle verwirrend wirken. Aber hey, wer sich schon mal in Perry Rhodans Universum bewegt hat, findet sich locker zurecht.

Kurz gesagt: Wer Lust auf eine Mischung aus Weltraumepik, geheimnisvollen Alienwelten und verwegenen Entdeckern hat, ist hier goldrichtig. Ein spannender Einstieg, der Lust auf mehr macht, mit genug Nervenkitzel und Tiefgang. Von mir gibt es solide 4 von 5 Sternen – ein würdiges Kapitel für alle Fans der Serie und ein guter Tipp für Neugierige, die es gern galaktisch mögen.

Klappentext

Gut 4000 Jahre in der Zukunft bildet die Erde das Zentrum eines Sternenreiches, das Tausende von Welten umfasst. Überall leben die Menschen in Frieden und Freiheit. Zu den anderen Völkern der Milchstraße und ihren Angehörigen besteht ein freundschaftlicher Austausch.

Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Kurierschiffe des Typs PHOENIX werden künftig die Sterneninseln miteinander verbinden.

Der ursprüngliche PHOENIX ist derzeit unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs und in den Tiefen des Kosmos auf eine kosmische Trasse gestoßen. Eines der geheimnisvollsten Völker, denen er dabei begegnet, sind die Portuu. Sie leben entlang der Trasse, entstammen aber einer ganz bestimmten Galaxis: Malora.

Malora ist tot, dort existiert kein lebendes Wesen mehr. Seit Jahrtausenden gibt es dort nur noch die sogenannten Trassenmacher. Es gelingt zwar, sie auszuschalten – aber nicht für lange Zeit.

Sie werden durch einen seltsamen Fremden erneut aktiviert, der sich als Eremiten bezeichnet. Nun ist es so weit: MALORA ERWACHT ...

FAQ

Gut 4000 Jahre in der Zukunft bildet die Erde das Zentrum eines Sternenreiches, das Tausende von Welten umfasst. Überall leben die Menschen in Frieden und Freiheit.…

Besonders gefallen hat mir, wie sie die Balance findet zwischen futuristischer Technologie und uralten Geheimnissen – das hält die Story frisch und anregend.

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