Wenn dir das hier gefiel …
Drei Magier und eine Margarita
Key Facts
Kritik
Manchmal trifft einen ein Buch wie eine erfrischende Margarita an einem muffigen Tag – und genau so hat mich „Drei Magier und eine Margarita“ von Annette Marie gepackt. Die Geschichte startet mit einer sympathischen Heldin, die sich am absoluten Tiefpunkt befindet: gefeuert, pleite, am Rande der Obdachlosigkeit – wer kennt das nicht? Statt sich hängen zu lassen, wirft sie einen Job in einem etwas seltsam anmutenden Pub in den Ring. Und hier beginnt der richtig magische Teil – wortwörtlich.
Ohne zu viel zu verraten, mischt sich in diesen Pub nicht nur Alkohol, sondern auch echte Zauberei in Form von drei ziemlich charmanten Magiern. Die Hauptfigur ist bodenständig, frech und unglaublich authentisch, genau die Art von Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt und mit der man jede schiefe Probeschicht miterlebt. Dem Schreibstil merkt man die Freude an der Geschichte an: Er ist locker, humorvoll und kommt ohne schnörkeligen Ballast aus – genau richtig für entspannte Lesestunden.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Alltagschaos und übernatürlichen Elementen, die zusammen ein spritziges Cocktail-Erlebnis ergeben. Die Dialoge knistern, die Charaktere sind lebendig, und plötzlich fragt man sich, ob man nicht selbst mal eine Margarita an der Bar der Magier bestellen sollte. Einziger kleiner Wermutstropfen: Hier und da hätte ich mir bei der Weltbeschreibung oder den magischen Regeln mehr Tiefe gewünscht, aber hey – da wird sicher noch nachgelegt.
Wer also Lust auf eine urban-fantasy Geschichte mit Herz, Humor und einer Prise ungewöhnlicher Magie hat, ist hier goldrichtig. Ein Buch, das Spaß macht, ablenkt und zwischendurch auch ein bisschen Mut macht. Für mich klare 4.5 von 5 Sternen – ein verdammt guter Einstieg in eine magische Welt, die definitiv neugierig macht auf mehr.
Klappentext
Die Gäste in diesem Pub sind irgendwie … speziell, und meine Probeschicht geht vom ersten Moment an den Bach runter. Doch statt mich hochkant rauszuschmeißen, bieten sie mir den Job an.
Wie sich herausstellt, ist der Pub eine Gilde. Und die drei attraktiven Typen, die ich mit einer Margarita überschüttet habe? Das sind Magier.
Offenbar ist eine Barkeeperin, die sich nichts bieten lässt, genau das, was diese Gilde braucht – oder es hat seine Gründe, dass niemand sonst hier arbeiten will. Für jemanden, der Magie bis eben für nicht existent gehalten hat, stecke ich plötzlich ganz schön tief drin ...