Wenn dir das hier gefiel …
Thirteen
Key Facts
Kritik
Manchmal stößt man auf einen Thriller, der einen so richtig mitnimmt – „Thirteen“ von Steve Cavanagh ist so ein Buch. Kaum hast du angefangen, bist du mittendrin in einem der spannendsten Mordfälle Amerikas, bei dem der Killer nicht etwa auf der Anklagebank sitzt, sondern überraschenderweise in der Jury. Klingt schon mal nach einer genialen Idee, oder?
Im Mittelpunkt steht der clevere Strafverteidiger Eddie Flynn, der sich normalerweise mit eher unscheinbaren Fällen beschäftigt. Hier aber vertritt er den Hollywood-Star Bobby Solomon, der im Visier des Gesetzes steht – beschuldigt, seine Frau und deren Liebhaber ermordet zu haben. Alle Beweise sprechen gegen Bobby, doch Eddie wird nicht müde, an dessen Unschuld zu glauben. Was folgt, ist ein Katz-und-Maus-Spiel voller überraschender Wendungen, das einen kaum Luft holen lässt.
Steve Cavanaghs Schreibstil ist herrlich flüssig und packend, man zieht praktisch mit Eddie durch Gerichtssäle und dunkle Geheimnisse. Die Figuren sind sorgfältig ausgearbeitet, besonders Eddie sticht mit seiner Mischung aus Schlagfertigkeit und Prinzipientreue hervor. Die Handlung springt elegant zwischen Spannung und cleveren Dialogen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Mein innerer Krimi-Nerd hat hier definitiv Feuer gefangen.
Natürlich gibt es ein kleines Aber: Manchmal wirken die Wendungen fast ein bisschen zu perfekt inszeniert und stellenweise fühlt sich die Handlung schon etwas konstruiert an – für Puristen vielleicht nicht ganz glaubwürdig. Aber mal ehrlich, wer einen Thriller dieser Kaliber liest, sucht ja vor allem Nervenkitzel und unerwartete Überraschungen, und die liefert Cavanagh ohne Ende.
Wer Lust auf einen erstklassigen Gerichts-Thriller mit Hollywood-Flair und einem genialen juristischen Twist hat, der ist hier goldrichtig. „Thirteen“ beeindruckt nicht nur mit Tempo und cleverer Story, sondern auch mit Charakteren, die man im Kopf behält. Ein Buch, das man so schnell nicht vergisst.
4,5 von 5 Sternen – ein echter Pageturner, der sich perfekt für alle eignet, die Spannung lieben und sich von überraschenden Enthüllungen begeistern lassen wollen.
Klappentext
Es ist Amerikas spektakulärster Mordfall. Doch der Killer steht nicht vor Gericht. Er sitzt in der Jury.
Der New Yorker Strafverteidiger Eddie Flynn soll Amerikas prominentesten Mordverdächtigen vor Gericht vertreten: Robert "Bobby" Solomon – jung, attraktiv und der Liebling von ganz Hollywood. Eddies Klienten zählen normalerweise nicht zu den Reichen und Schönen. Aber wenn er von der Unschuld eines Angeklagten überzeugt ist, tut Eddie alles, um ihn freizubekommen. Und er glaubt Bobby, dass dieser nichts mit dem Mord an seiner Frau und deren Liebhaber zu tun zu hat, obwohl alle Beweise gegen ihn sprechen. Der Fall scheint aussichtslos, bis Eddie erkennt: Der wahre Killer sitzt in der Jury ...
"Wenn Sie dieses Jahr noch einen Thriller derselben Qualität finden, dann nur, weil sie ›THIRTEEN‹ zweimal gelesen haben." Mark Billingham