Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan Neo 387: Zeitbruch
Key Facts
Kritik
Man taucht von der ersten Seite an tief in eine Welt, die von Hoffnungen, Zweifeln und unerklärlichen Artefakten durchzogen ist – und plötzlich fühlt sich das 25. Jahrhundert ganz nah an, mit all seinen ungewissen Möglichkeiten und Bedrohungen. „Perry Rhodan Neo 387: Zeitbruch“ nimmt dich mit auf eine Reise, in der Zeit und Realität ihre vertrauten Regeln verlieren, während Rhodan und Thora nicht nur für die Zukunft der Menschheit kämpfen, sondern vor allem für das Leben ihrer Tochter.
Die Handlung ist ein klug gestrickter Mix aus Spannung und Sci-Fi-Klischees, die hier gekonnt frisch serviert werden: geheimnisvolle Artefakte, die scheinbar physikalische Gesetze außer Kraft setzen, tobende Machtspiele und die Suche nach einem lange verschollenen Verbündeten. Der Plot hält ein paar unerwartete Wendungen bereit, ohne dabei zu kompliziert zu werden – perfekt für Leser:innen, die Lust auf eine actiongeladene Story mit Herz haben.
Die Figuren sind dabei nicht nur Statisten in einem Weltraumabenteuer, sondern fühlen sich lebendig und nahbar an. Besonders spannend ist die Dynamik zwischen Perry, Thora und ihrer Tochter Nathalie, die dem ganzen Kosmos eine persönliche, fast greifbare Dimension verleiht. Eric Weidenburn als mysteriöser Suchpartner bringt zusätzlich eine interessante Tiefe und Geheimniskrämerei rein, die den Erzählfluss sehr bereichert.
Der Schreibstil von Dietmar Schmidt und Oliver Müller überzeugt durch seine klare, flüssige Sprache – man fliegt geradezu durch die Kapitel, ohne auf stockende Passagen zu stoßen. Zwischendurch erwischt man sich dabei, wie man die Held:innen fast live begleiten will und gespannt darauf wartet, wie der „Zeitbruch“ das Schicksal aller beeinflusst. Eine kleine Kritik: Manche der technobabble-lastigen Erklärungen könnten für Neueinsteiger etwas komplex sein, aber wer sich ein bisschen auf die Neo-Serie eingelassen hat, wird hier bestens bedient.
Unterm Strich ist „Zeitbruch“ ein temporeicher und emotionaler Sci-Fi-Titel, der sowohl alte Fans als auch Neulinge ins Perry Rhodan-Universum zieht und dabei vor allem mit einer menschlichen Geschichte punktet. Wer Lust auf Zukunft, Geheimnisse und ein bisschen Chaos in Raum und Zeit hat, sollte hier unbedingt zugreifen.
4 von 5 Sternen – weil es das Sci-Fi-Herz höher schlagen lässt, mit nur kleinen Stolpersteinen bei den Erklärungen.
Klappentext
Ein Grund dafür sind die geheimnisvollen Artefakte, die vielerorts entdeckt werden. Die seltsamen Gebilde können anscheinend die Naturgesetze verändern, weshalb sie die Begehrlichkeiten verschiedener Machtgruppen wecken.
Perry Rhodan und seine Frau Thora benötigen ebenfalls ein solches Artefakt, um ihrer Tochter Nathalie zu helfen. Sie suchen deshalb den Rat von Eric Weidenburn, dem Sohn von Atlan da Gonozal, der seit langem als verschollen oder gar tot gilt.
Aber die Reise zu ihm erweist sich als höchst gefährlich. Die Realität selbst gerät aus den Fugen – es kommt zum Zeitbruch ...