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Perry Rhodan 3387: Andromeda antwortet nicht
Key Facts
Kritik
Kaum aufgeschlagen, zieht einen „Perry Rhodan 3387: Andromeda antwortet nicht“ direkt in eine Zukunft, die unfassbar weit weg scheint – aber doch so voller Hoffnung und Konflikte steckt, dass man sofort mittendrin sein will. Die Erde als Zentrum eines riesigen Sternenreichs, das Menschen und andere Völker in Frieden verbindet, klingt erstmal fast zu schön, um wahr zu sein. Doch Olaf Brill zeigt schnell: Selbst im perfekten Glanz schlummern Spannungen und Geheimnisse, die es zu entschlüsseln gilt.
Die Handlung bleibt spannend und vielschichtig, ohne sich in technischen Details zu verlieren. Perry Rhodans Vision, durch das Projekt San neue Verbindungen zu anderen Galaxien zu knüpfen, verleiht dem Ganzen eine enorme Größe – und gerade der Einsatz der PHOENIX-Raumschiffe verführt zum Träumen von intergalaktischen Reisen. Neben Rhodan selbst sorgt vor allem Reginald Bull für eine willkommene Portion Menschlichkeit, während Atlan als der Detektiv im All die geheimnisvollen Legaten auf die Spur kommt. Die Figuren sind trotz der riesigen Kulisse gut greifbar und sympathisch gestaltet, sodass man mit ihnen fiebert.
Olaf Brills Schreibstil ist locker, zieht aber in seiner Klarheit auch die Leserinnen und Leser an, die keine Hardcore-SF-Fans sind. Die Geschichte fliegt stellenweise schön dahin, fast wie ein schneller Flug durchs Universum – das macht Lust auf mehr. Ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal hätte ich mir ein paar mehr Überraschungsmomente gewünscht, weil sich vor allem die Bedrohung durch die Legaten ein bisschen zu sehr andeutet. Aber hey, vielleicht folgt das noch im nächsten Band!
Wer also Lust auf eine große, aber dabei zugängliche Science-Fiction-Welt hat, in der klassische Helden, knifflige Geheimnisse und ein Schuss Zukunftsvisionen zusammenkommen, wird mit „Andromeda antwortet nicht“ bestens bedient. Ein Page-Turner für alle, die nach dem nächsten kosmischen Abenteuer suchen – und ja, ich bin jetzt schon gespannt, wie es weitergeht.
4 von 5 Sternen – ein solides Sci-Fi-Erlebnis, das Lust auf mehr macht und genau die richtige Mischung aus Weite und Nähe bietet.
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen, Raumschiffe des Typs PHOENIX sollen als Kuriere dienen. Der ursprüngliche PHOENIX ist derzeit unter dem Kommando von Reginald Bull in der kosmischen Nähe der Sterneninsel Malora unterwegs.
In der Milchstraße bahnen sich Neuerungen an: Das Elysion, ein friedlicher Galaxienbund, ist nach langer Vorbereitung im Begriff, sich zu konstituieren. Aber der neue Bund steht, ebenso wie die Wiederentstehung der Superintelligenz ES, im Fadenkreuz geheimnisvoller Feinde.
Dabei handelt es sich um die Legaten, über die man so gut wie nichts weiß. Der Arkonide Atlan folgt ihrer Spur und gelangt in die Außenbezirke der Galaxis Andromeda – doch ANDROMEDA ANTWORTET NICHT …