Wenn dir das hier gefiel …
Bridgerton - Mitternachtsdiamanten
Key Facts
Kritik
Wer beim Namen Bridgerton sofort an prickelnde Romanzen und spritzige Wortgefechte denkt, wird bei „Mitternachtsdiamanten“ auf jeden Fall fündig – und doch fühlt sich dieses siebte Abenteuer der Serie ein bisschen anders an als die Vorgänger. Hyacinth Bridgerton sticht mit ihrem scharfen Verstand und ihrem unverblümten Mundwerk hervor, was sie nicht gerade zur Traumkandidatin der Society macht. Umso spannender wird es, als sie auf Gareth St. Clair trifft, der nicht nur eloquent, sondern auch geistig ihr ebenbürtig ist. Gemeinsam machen sie sich an die Übersetzung eines Tagebuchs, das ein echtes Geheimnis birgt – und plötzlich steht nicht nur ein Schatz auf dem Spiel, sondern auch ihre Gefühle.
Was mir besonders gefallen hat, ist die gelungene Mischung aus klugen Dialogen und aufregenden Abenteuern. Die Chemie zwischen Hyacinth und Gareth bringt frischen Wind in die Bridgerton-Welt, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Der Schreibstil variiert dabei zwischen locker und gehaltvoll, was aber an manchen Stellen auch ein kleines bisschen zäh wurde – nicht jede Wendung zog mich sofort mit, was den Lesefluss gelegentlich bremste. Trotzdem schafft es das Buch, die bekannte Atmosphäre aus Eleganz, Witz und Spannung zu transportieren.
Kleinere Schwächen liegen für mich in der etwas schwerfälligeren Erzählweise, die sich im Vergleich zu den vorherigen Bänden nicht ganz so luftig anfühlt. Für Fans, die flott und leicht durch die Regency-Ära fliegen wollen, könnte das stellenweise etwas störend sein. Wer aber Lust auf eine Geschichte hat, die mehr auf Entdeckung und cleveren Verstand als nur auf Romantik setzt, ist hier genau richtig.
Zusammengefasst bekommt „Bridgerton - Mitternachtsdiamanten“ von mir solide 3 von 5 Sternen. Ein netter Zeitvertreib für alle, die die Serie mögen und offen für ein etwas anderes Bridgerton-Abenteuer sind – mit einer Prise Spannung und einem Schuss Herz, aber eben nicht mit dem ganz typischen Leichtfüßigkeitsgefühl der vorherigen Bände.
Klappentext
Hyacinth Bridgerton ist zwar hübsch und reich, aber auch blitzgescheit und unverblümt, weshalb viele Gentlemen einen Bogen um sie machen. Doch dann begegnet sie Lady Danburys Enkel Gareth St. Clair: wortgewandt und brillant, ist er ihr ebenbürtig. Er bittet sie, das Tagebuch seiner italienischen Großmutter zu übersetzen. Eines Tages jedoch küsst er Hyacinth. Zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie sprachlos. Sie sollte ihm das Tagebuch vor die Füße werfen! Aber stattdessen beginnt für sie und Gareth ein wagemutiges Abenteuer: Die Aufzeichnungen enthalten einen Hinweis auf versteckte Diamanten, von denen seine Zukunft abhängt ...
»Bietet viele romantische Lesestunden im Stile von Jane Austen.« Münsterland Zeitung über »Bridgerton– Der Duke und ich«
»Das siebte und zweitletzte Buch der Bridgerton-Reihe fesselt mehr denn je.« Tize