Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan 3384: Aelors Rache
Key Facts
Kritik
Wer schon mal davon geträumt hat, wie es wäre, in ein Universum zu fliegen, das so weitläufig und doch so vertraut wirkt, kommt bei „Perry Rhodan 3384: Aelors Rache“ voll auf seine Kosten. Olaf Brill katapultiert uns erneut 4000 Jahre in die Zukunft, in eine Milchstraße, die vor Leben brummt, Frieden atmet und dennoch allgegenwärtige Spannungen verbirgt.
Im Mittelpunkt steht diesmal ein geheimnisvoller Charakter namens Aelor, dessen Rückkehr in seine alte Heimat eine Rache ins Rollen bringt, die das ohnehin fragile Geflecht der intergalaktischen Beziehungen zu zerreißen droht. Während Perry Rhodan selbst an visionären Großprojekten arbeitet, erleben wir durch Reginald Bulls Blick die Tiefen des Kosmos und die Herausforderungen, Geheimnisse zu lüften, die das Schicksal ganzer Galaxien beeinflussen können.
Die Figuren sind wie immer facettenreich: Klassenkennerinnen wissen, dass Perry Rhodan und Reginald Bull nicht nur heroische Gestalten sind, sondern auch mit inneren Konflikten und einem Schuss Zweifel kämpfen – genau das macht Brills Schreibstil so lebendig und nahbar. Der Autor erzählt flott, ohne langatmig zu werden, mit einer guten Portion Spannung und einem leichten Augenzwinkern, das den eher technisch-orientierten Science-Fiction-Stoff auflockert.
Was richtig Spaß macht, ist, wie Brill trotz komplexer Welt und viel Hintergrundwissen stets den Fokus auf die Charaktere behält. Man fühlt sich wirklich mitten drin, als Teil einer Reise durch Sternwürfel, tote Galaxien und rätselhafte Handelsvölker. Einziger kleiner Wermutstropfen: Absolute Einsteiger könnten sich an manchen Stellen etwas verloren fühlen, weil das Universum einfach riesig ist und viele Fäden zusammenlaufen. Wer aber schon ein wenig in der Serie drinsteckt, wird keine Probleme haben, schnell reinzukommen.
Kurz gesagt: „Aelors Rache“ ist ein spannender Flug durch ein liebevoll konstruiertes Sci-Fi-Universum, das nicht nur mit epischer Größe, sondern auch mit emotionaler Tiefe punktet. Wer Lust auf kosmische Abenteuer mit einem gewissen Tiefgang hat, ist hier genau richtig.
4 von 5 Sternen – ein Aufbruch in neue Galaxien, der neugierig macht auf mehr.
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen, und Raumschiffe des Typs PHOENIX sind für schnelle Kurierflüge vorgesehen.
Während sich in der Milchstraße die Spannungen zuspitzen und der Superintelligenz ES möglicherweise das Ende droht, ist Reginald Bull nach wie vor mit dem ursprünglichen PHOENIX in kosmischer Ferne unterwegs. Die Besatzung des kleinen Schiffs ist einer kosmischen Trasse gefolgt und hat mittlerweile eine Reihe von Geheimnissen gelöst.
So weiß man nun, welche Beziehungen es zwischen dem Sternwürfel, der toten Galaxis Malora und dem Brennenden Nichts gibt. Der nach wie vor mysteriöse Aelor ist das Bindeglied, und das Handelsvolk der Portuu hat sich eigentlich auf ihn verlassen.
Nun ist er in der alten Heimat, die er nicht wiedererkennt – es droht AELORS RACHE …