Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan 3383: Brennpunkt TERRANOVA
Key Facts
Kritik
Schon nach den ersten Seiten von „Perry Rhodan 3383: Brennpunkt TERRANOVA“ fühlt man sich mitten in einem gigantischen, lebendigen Universum, in dem Zukunftsträume und alte Konflikte aufeinandertreffen. Wim Vandemaan gelingt es, eine spannende Szenerie zu kreieren, in der die Erde zur Schaltzentrale eines Sternenreichs geworden ist, das tausende Welten umfasst – und das fühlte sich für mich sofort irgendwie vertraut und doch aufregend fremd an.
Im Fokus steht die Vision von Perry Rhodan, die Grenzen der bekannten Galaxie hinter sich zu lassen, um neue Verbindungen zu anderen Galaxien zu schaffen. Der PHOENIX, unter dem Kommando von Reginald Bull, bringt uns auf eine faszinierende Reise in die ferne Galaxie Malora, wo sich die geheimnisvollen Trassenmacher tummeln. Gleichzeitig brodelt es in der Heimatgalaxis: Die Gründung des Elysion steht im Raum, während mächtige Gegner mit einem Schlag die Superintelligenz ES zu destabilisieren versuchen. Dass gerade das Solsystem nun zum Brennpunkt dieses gefährlichen Spiels wird, macht die Geschichte für Fans knackig spannend.
Vandemaans Erzählstil ist flotter und dabei angenehm klar strukturiert – perfekt für Leser:innen, die gern actionreiche Science-Fiction mögen, ohne sich in endlosen Details zu verlieren. Die Figuren, allen voran Reginald Bull, haben Charaktertiefe und sind sympathisch genug, um mitzufiebern, auch wenn man natürlich nur einen kleinen Ausschnitt aus einem gigantischen Kosmos bekommt. Besonders gut gefällt mir, wie geschickt der Autor Weltraumabenteuer mit politischen Intrigen und technologischen Visionen mixt – da bleibt keine Sekunde Langeweile aufkommen.
Ein kleiner Haken? Wer keine Erfahrung mit der Perry-Rhodan-Serie hat, könnte anfangs ein bisschen überfordert sein. Die vielen Namen und Konzepte setzen ein Mindestmaß an Vorwissen oder Geduld voraus. Außerdem ist die Handlung gelegentlich so dicht, dass man sich kurz zurücklehnen muss, um das Ganze zu sortieren.
Am Ende ist „Brennpunkt TERRANOVA“ genau das richtige Buch, wenn du Lust auf ein großes, episches Sci-Fi-Abenteuer hast, das Zukunftsvisionen mit einer Portion Kosmos-Politik und spannenden Charakteren verbindet. Keine leichte Kost, aber definitiv lohnenswert für alle, die sich gerne auf eine vielseitige Reise durch unendliche Weiten einlassen wollen.
Bewertung: 4 von 5 Sternen.
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Künftig werden Kurierschiffe des Typs PHOENIX zwischen den Sterneninseln reisen.
Der PHOENIX selbst ist unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs. Mittlerweile haben Bull und sein Team die ferne Galaxis Malora erreicht und sind dort auf die sogenannten Trassenmacher gestoßen.
In der Heimatgalaxis spitzt sich die Lage zu. Während die Sternenreiche versuchen, das Elysion zu gründen, ein Bündnis über die Grenzen der Sterneninsel hinweg, machen ihre Gegner mobil. Den sogenannten Legaten gelingt ein vernichtender Schlag gegen die Superintelligenz ES.
Um die Mentalsubstanz dieses uralten Wesens zu retten, muss sie dringend stabilisiert werden. Dafür bietet sich das Solsystem an, aber dort entsteht der BRENNPUNKT TERRANOVA …