Wenn dir das hier gefiel …
Der Regenbogendrache
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht eine Geschichte einfach diesen einen Funken, der dich mitten ins Abenteuer zieht – und „Der Regenbogendrache“ von Sarah K. L. schafft das tatsächlich recht flott. Die Geschichte begleitet Torald, einen cleveren Straßenjungen, der lieber seinen eigenen Weg geht, als sich zum Helden zu machen. Aber wie das Leben so spielt, bringt er genau diese Mischung aus Schlagfertigkeit und Einfallsreichtum in eine Welt voller Magier, Drachen und drohender Konflikte ein. Klingt spannend, oder?
Torald ist ein Charakter, der einem schnell ans Herz wächst – nicht, weil er perfekt ist, sondern weil er so herrlich unheroisch bleibt. Sein Umgang mit Schwierigkeiten fühlt sich echt an, weder zu dramatisch noch zu klischeehaft. Dazu kommt der Regenbogendrache, ein magisches Wesen, das nicht nur optisch cool ist, sondern auch für ganz eigene kleine Überraschungen sorgt. Der Schreibstil von Sarah K. L. ist leicht und flüssig, ideal für eine kurzweilige Fantasy-Lektüre zwischendurch. Die Dialoge haben Witz, das Tempo stimmt und die Welt wirkt bunt, ohne überladen zu sein.
Klar, die Geschichte lebt vor allem vom Charme ihrer Figuren und der Idee – wirklich überrascht hat mich die Handlung eher weniger. Und ja, hier und da stolpert man über Fehler in Grammatik und Satzbau, die die Leseerfahrung ein bisschen trüben. Gerade in einem so atmosphärisch dichten Genre sollte man sich um so etwas kümmern, um den Lesefluss nicht zu bremsen. Hätte da wohl eine gründlichere Korrektur gut getan.
Am Ende ist „Der Regenbogendrache“ genau das: ein sympathischer, leicht zugänglicher Fantasy-Roman für alle, die Lust auf einen cleveren Helden wider Willen und eine bunte Welt haben, aber nicht den tiefgründigsten Plot erwarten. Für Fans von unkomplizierter Fantasy mit Charme und ein bisschen Nostalgie im „Tochter der Drachen“-Universum durchaus eine Empfehlung wert.
★★★☆☆ – Ein solider Drachenflug mit kleinen Wacklern, aber genug Leichtigkeit, um Spaß zu machen.
Klappentext
(Kann unabhängig von Tochter der Drachen gelesen werden)
"Dafür, dass du kein Held sein willst, verhältst du dich ziemlich oft wie einer."
Torald ist wirklich kein Held.
Er ist ein Straßenjunge, der sich mit List und Einfallsreichtum durchs Leben gekämpft hat. Er hat von klein auf gelernt, sich aus gefährlichen Situationen herrauszuhalten, und immer nach einem Vorteil für sich selbst zu suchen.
Und das ist alles, was Torald sein will.
Doch als Hubric Wolkenwandler auftaucht und anbietet Torald auf einem Regenbogendrachen auszubilden, der jede Farbe annehmen kann, kann Torald die Gefahr nicht länger vermeiden.
Denn das Dominion befindet sich in Unruhe. Die Magier sind immer noch eine beachtliche Macht und schmieden einen Plan, der einen neuen Krieg herbeiführen könnte.
Um mit den Magiern fertig zu werden, braucht das Dominion mehr als einen Helden.
Es braucht jemanden mit List und Köpfchen.
Es braucht einen Straßenjungen und seinen Regenbogendrachen.