Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan 3380: Galaxis im Schatten
Key Facts
Kritik
Schon beim Aufschlagen von „Perry Rhodan 3380: Galaxis im Schatten“ spürt man sofort das weite Universum, das Christian Montillon hier entfaltet – ein Kosmos voller Geheimnisse, der zum Träumen einlädt. Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die Menschheit längst nicht mehr nur die Erde, sondern Tausende von Welten in einem riesigen Sternenreich bewohnt. Klingt groß, oder? Und genau dieses Gefühl von unendlichen Weiten zieht sich leidenschaftlich durch die Handlung.
Im Mittelpunkt steht eine spannende Suche nach einem mysteriösen Sternwürfel, und Reginald Bull sowie seine Crew auf dem PHOENIX sind die idealen Begleiter auf dieser Reise. Mit einer guten Portion Mut, Humor und einer gewissen Portion Herz stolpern sie zusammen mit einem merkwürdigen „kosmischen Problemlöser“ – der so herrlich rätselhaft ist – von einem Abenteuer ins nächste. Besonders beeindruckt hat mich, wie Montillon verschiedene Figuren lebendig und sorgfältig gezeichnet hat, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Sie wirken nahbar, gerade weil sie nicht nur Helden, sondern auch öfter mal zögerliche oder zweifelnde Menschen sind.
Der Schreibstil ist klar und flott, was die sonst schnell überbordenden Sci-Fi-Ideen wunderbar zugänglich macht. Man merke: Hier wird nicht mit Fachchinesisch jongliert, sondern die Geschichte wird so erzählt, dass sie zum Mitfiebern einlädt. Trotzdem verliert der Roman nicht an Tiefe und schafft es, auch komplexere Themen wie die Verbindung zwischen den Galaxien und die daraus entstehenden Konflikte spannend zu verpacken.
Kritisch gesehen – und seien wir ehrlich – schleppt das Tempo zwischendurch schon mal etwas, wenn sich Montillon in Details verliert. Für absolute Einsteiger in die Perry Rhodan-Welt könnten manche Hintergrundinfos etwas überwältigend wirken. Aber wenn man sich darauf einlässt, fühlt sich das fast wie ein kleines Geschenk für treue Fans an.
Kurz gesagt: Wer Lust auf eine mitreißende intergalaktische Schatzsuche hat, auf eine Crew, der man gerne folgt, und ein Universum, das immer wieder neue Türen aufstößt, ist hier genau richtig. „Galaxis im Schatten“ verbindet klassisches Space-Opera-Flair mit modernem Erzähltempo – ein echtes Lesevergnügen für alle, die sich gern ins Unbekannte entführen lassen.
4 von 5 Sternen – weil es mich gut unterhalten hat, ein paar Kleinigkeiten noch Luft nach oben lassen, aber insgesamt ein starker Einstieg in die nächsten Abenteuer rund um Perry Rhodan.
Klappentext
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Künftig werden Kurierschiffe des Typs PHOENIX zwischen den Sterneninseln reisen.
Der PHOENIX selbst ist unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs. Die Besatzung sucht den Sternwürfel, ein kosmisches Gebilde. Mittlerweile haben Bull und sein Team eine echte Spur: Mithilfe eines kosmischen Problemlösers, der sich »die Legende« nennt, sind sie über Millionen von Lichtjahren einer seltsamen kosmischen Trasse gefolgt.
Ihr neues Ziel ist dabei die Galaxis Malora. Sie scheint der Ausgangspunkt vieler Ereignisse zu sein, die bereits vor Äonen ihren Anfang genommen haben. Wie es sich herausstellt, ist Malora die GALAXIS IM SCHATTEN …