Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan Neo 381: Im Dienst der Republik
Key Facts
Kritik
Kaum schlägt man „Perry Rhodan Neo 381: Im Dienst der Republik“ auf, steckt man mittendrin in einem 25. Jahrhundert voller Zaubertricks der Technik, geheimnisvoller Artefakte und einer guten Portion politischen Hickhacks – und genau das macht den Charme dieses Romans aus. Die Geschichte zieht einen sofort in ihren Sog: Während die Menschheit neue Dimensionen erobert und sich an der Grenze zur mächtigen Republik Arkon die Spannungen zuspitzen, werden auch alte Vertraute und unerwartete Verbündete ins Spiel gebracht.
Perry Rhodan darf hier mal wieder zeigen, warum er eine Legende ist, und bringt mit seiner Familie, insbsondere Tochter Nathalie, ordentlich Leben in die Handlung. Die Figuren sind plastisch gezeichnet, sympathisch und in ihren Krisen nahbar. Besonders gelungen finde ich Jacqueline Mayerhofers Fähigkeit, den komplexen Kosmos zugänglich und spannend zu gestalten, ohne dass man vor lauter Fremdwörtern den Faden verliert – locker, flott und doch mit genug Tiefgang.
Natürlich ist das Rad bei so einem Dauerbrenner nicht neu erfunden, ein bisschen mehr Frische bei den Konflikten hätte ich mir stellenweise gewünscht. Einige Nebenfiguren bleiben zudem eher blass, was schade ist, weil da mehr drin gewesen wäre. Aber hey, das passiert bei einem solchen Kosmos halt schnell.
Wer auf Science-Fiction mit einer dicken Schippe politischem Drama, spannender Technologie und sympathischen Helden steht, findet hier eine richtig gute Mischung. Perfekt, wenn du Lust auf eine flotte, gut erzählte Weltraum-Story hast, die trotzdem genug Hirnschmalz mitbringt.
Unterm Strich bekommt „Im Dienst der Republik“ von mir solide 4 Sterne. Solide, spannend und unterhaltsam – das Buch zündet und macht richtig Lust auf mehr aus der Neo-Reihe.
Klappentext
Doch dann kommt es an der Grenze zur mächtigen Republik Arkon zu bedrohlichen Entwicklungen. Vielerorts werden zudem geheimnisvolle Artefakte entdeckt und erforscht. Und das mysteriöse Volk der Kelosker tritt unerwartet wieder in Erscheinung.
Kurz nachdem Perry Rhodan mit den Keloskern ein Abkommen getroffen hat, erfährt er, dass seine Tochter Nathalie Hilfe benötigt. Rhodan und seine Frau brechen sofort auf, um ein spezielles Artefakt aufzuspüren. Mit der Erforschung dieser Relikte ist auch ein alter Bekannter beschäftigt – aber nun steht er im Dienst der Republik ...