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Autor:
Erschienen:
2026-04-23
Preis:
2,49 € (EUR)
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Perry Rhodan 3375: Hetzjagd durch die Milchstraße

Kritik

Manchmal reicht schon der erste Satz, um einen Raum voller Sterne im Kopf zu zünden – und genau so fühlt sich „Hetzjagd durch die Milchstraße“ von Robert Corvus an. In einer Zukunft, die so weit entfernt und doch so faszinierend nah wirkt, breitet sich eine galaktische Bühne aus, auf der Freundschaft, Visionen und bedrohliche Gegenspieler in einem atemlosen Tanz aufeinandertreffen.

Die Geschichte spielt gut 4000 Jahre von heute entfernt, auf einer Erde, die zum Zentrum eines riesigen Sternenreiches mutiert ist. Hier leben Menschen in Frieden, und der Blick richtet sich endlich wieder nach vorn: Perry Rhodan verfolgt die große Idee, Verbindungen zwischen Galaxien zu schaffen – mit Hilfe eines Projekts namens PHOENIX. Reginald Bull und seine Crew sind mittendrin, jagen dem mysteriösen Sternwürfel hinterher, während sich im Schatten finstere Kräfte zusammenbrauen. Dass die Gegner sich Legaten nennen, passt perfekt zu ihren undurchsichtigen, kalkulierten Zielen – und mit Flint Cole bekommt die Spannung ein Gesicht, das man nicht so schnell vergisst.

Was mir richtig gut gefallen hat? Robert Corvus schafft es mit einem flüssigen, lebendigen Stil, der einfach Spaß macht, die vielschichtige Welt greifbar zu machen, ohne zu verkopft zu wirken. Die Figuren sind dabei keine bloßen Platzhalter im Weltraumabenteuer, sondern haben Ecken, Kanten und sehr menschliche Züge. Bull und Rhodan sind natürlich die alten Hasen, die man vermisst hat, während die Neuankömmlinge perfekt ins Bild passen. Besonders gefällt mir, wie der Mix aus politischen Intrigen, technologischem Fortschritt und persönlichem Einsatz zusammenspielt – das gibt dem Ganzen ordentlich Nachdruck.

Klar, der Umfang und die komplexe Welt setzen Lesekompetenz voraus – hier wird man nicht sanft von der Hand genommen, sondern darf mitdenken und sich in Details verlieben. Für Neueinsteiger könnte die Flut an Namen und Konzepten stellenweise etwas viel sein. Aber hey, da steckt eben auch der Reiz drin. Ab und zu wünschte ich mir ein bisschen mehr Tempo, denn zwischendrin zieht sich die Jagd durch die Milchstraße ein wenig, bevor es wieder ordentlich push nach vorn gibt.

Alles in allem: Wer Lust auf Science-Fiction mit Tiefgang und Herz hat, auf eine klassische Space-Opera, die nicht nur Sterne zählt, sondern auch Menschlichkeit zeigt, wird hier bestens bedient. Ein galaktischer Ritt durch Visionen, Freundschaften und Machtspiele – ziemlich nah dran an der kosmischen Perfektion.

4 von 5 Sternen – solides, spannendes Weltraumabenteuer mit Charakter und einem ordentlichen Schuss Zukunft. Gibt man sich drauf ein, lohnt sich die Reise definitiv.

Klappentext

Gut 4000 Jahre in der Zukunft bildet die Erde das Zentrum eines Sternenreiches, das Tausende von Welten umfasst. Überall leben die Menschen in Frieden und Freiheit. Zu den anderen Völkern der Milchstraße und ihren Angehörigen besteht ein freundschaftlicher Austausch.
Perry Rhodan hat darüber hinaus eine Vision: Er will die Verbindungen zu anderen Galaxien ausbauen. Das Projekt von San soll das ermöglichen. Künftig werden Kurierschiffe des Typs PHOENIX zwischen den Sterneninseln reisen.

Der ursprüngliche PHOENIX ist noch unter dem Kommando von Reginald Bull unterwegs. Die Besatzung sucht den Sternwürfel, ein kosmisches Gebilde. Mittlerweile haben Bull und sein Team eine echte Spur.
In der Milchstraße entsteht in dieser Zeit das Elysion, die Fortsetzung des Projektes von San. Rhodans positive Vision wird also vorangebracht, während sich gleichzeitig seine Gegner rüsten. Diese bezeichnen sich anscheinend als Legaten.

In Flint Cole glauben die Legaten offenbar, einen guten Helfer gefunden zu haben. Cole begibt sich auf die Reise in die Kleingalaxis Cetus – es ist eine HETZJAGD DURCH DIE MILCHSTRASSE …

FAQ

Gut 4000 Jahre in der Zukunft bildet die Erde das Zentrum eines Sternenreiches, das Tausende von Welten umfasst. Überall leben die Menschen in Frieden und Freiheit.…

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