Wenn dir das hier gefiel …
Origin
Key Facts
Kritik
Wenn du schon einmal von Dan Browns Robert Langdon gehört hast, weißt du, dass seine Abenteuer voller atemloser Spannung und großer Fragen stecken – „Origin“ macht da keine Ausnahme, ist aber nicht ganz frei von Stolpersteinen. Diesmal geht’s um nichts Geringeres als den Ursprung des Lebens und den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion. Ein Milliardär und Visionär will mit einer spektakulären Enthüllung die Welt ins Staunen versetzen, doch seine Entdeckung ruft fanatische Gegner auf den Plan. Klassisch: Robert Langdon steht mitten drin und muss das Rätsel entschlüsseln, bevor die Zeit knapp wird.
Langdon bleibt der charmante, clevere Held, den man kennt – und irgendwie mag man ihn ja auch, mit all seinen Symbolentdeckungen und halsbrecherischen Aktionen. Dan Browns Schreibstil ist gewohnt flott und detailverliebt, wobei sich der Autor hier und da ein bisschen in technischen Erklärungen verliert – was nicht jedem gefallen wird und teilweise die Spannung raubt. Die Mischung aus moderner Technologie, Kunst und Geschichte fasziniert, auch wenn manche Wendungen leider ziemlich vorhersehbar sind. Für Fans der Reihe ist „Origin“ ein vertrautes Treffen, das Spaß macht, aber nicht mehr überraschend punktet.
Was mich etwas stört: Die Story wirkt an manchen Stellen konstruiert und holpert ein wenig. Außerdem schleicht sich eine Werbeanzeige für bestimmte Marken zwischen die Zeilen – das fühlt sich deplatziert an und wirkt im 21. Jahrhundert einfach altbacken. Ebenfalls schade, dass der mittlere Teil mit zu viel Detailtiefe langweilt. Aber hey, wer Dan Brown liebt, liest gerne mit, auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt.
Kurz gesagt: „Origin“ ist ein solider Thriller für alle, die auf spannende Verschwörungstheorien stehen und Langdons Entdeckungen weiter verfolgen wollen. Abstriche in Sachen Überraschung und Tempo sorgen für einen soliden Mittelplatz auf der Thriller-Skala – für echte Fans ein Muss, für Neulinge eher ein Ausprobieren wert.
★★★☆☆ – solide Unterhaltung mit Luft nach oben.
Klappentext
Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.
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