Wenn dir das hier gefiel …
Perry Rhodan Neo 379: Maschinenzorn
Key Facts
Kritik
Schon beim Auftakt von „Maschinenzorn“ wird klar: Hier geht’s nicht nur um Weltraumschlachten und technische Raffinessen, sondern um die ganz großen Gefühle – Verrat, Familie und den schmalen Grat zwischen Mensch und Maschine. Rüdiger Schäfer liefert ein temporeiches Sci-Fi-Abenteuer, das im 25. Jahrhundert spielt, wo Terraner in einem friedlichen Austausch mit anderen galaktischen Zivilisationen stehen. Doch dann schlagen posobotische Roboter auf einer Kolonie zu, und plötzlich steht Perry Rhodan vor einer persönlichen Zerreißprobe, die ihn mit seinem tot geglaubten Sohn konfrontiert.
Die Charaktere sind nicht nur Namen auf einer Liste, sondern fühlen sich lebendig und vielschichtig an. Perry Rhodan zeigt erneut seine unerschütterliche Entschlossenheit, aber auch die emotionale Tiefe, die ihn besonders macht. Besonders spannend fand ich, wie Schäfer den Konflikt zwischen Menschlichkeit und Künstlichkeit spürbar macht – der Maschinenzorn als eine bedrohliche, aber auch faszinierende Macht ist wirklich gut gelungen. Der Schreibstil ist knackig, locker und mit einer Prise Humor gewürzt, die das Geschehen jederzeit zugänglich und unterhaltsam hält.
Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass einige Passagen teilweise etwas flotter hätten erzählt werden können – an manchen Stellen fühlte sich die Handlung kurzzeitig etwas zu dicht und informationsgeladen an. Trotzdem verliert man nie den roten Faden und wird immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht.
Wer Lust auf eine Mischung aus emotionaler Familiengeschichte und spannungsgeladenem Weltraumepos hat, wird an „Maschinenzorn“ definitiv seine Freude haben. Schäfer gelingt es, altbekannte Figuren neu zu beleben und eine Atmosphäre zu schaffen, die von der ersten Seite an fesselt.
Fazit: Ein starkes Sci-Fi-Abenteuer mit Herz und Hirn, das sowohl Fans von Perry Rhodan als auch Neueinsteiger bestens unterhält.
4 von 5 Sternen.
Klappentext
Dann aber überfallen positronisch-biologische Roboter eine terranische Kolonie. Als Perry Rhodan den Hintergründen der Ereignisse nachspürt, entdeckt er, dass sein tot geglaubter Sohn darin verwickelt ist. Rhodan schafft es, den Krieg der Posbis gegen die Menschheit zu stoppen, bevor es zu erbitterten Schlachten kommt.
Doch nur auf der Zentralwelt der Posbis kann er verhindern, dass der Konflikt neu entbrennt. Und nur dort kann er seinen Sohn aus mentaler Gefangenschaft befreien. Rhodan und seine Gefährten müssen erkennen, dass die Situation komplizierter ist, als sie gedacht haben – denn nun erwacht der Maschinenzorn …