Wenn dir das hier gefiel …
Fifty-Fifty
Key Facts
Kritik
Manchmal springt ein Buch einen einfach an und lässt einen nicht mehr los – genau das passiert mit „Fifty-Fifty“ von Steve Cavanagh. Der Thriller schlägt sofort einen spannungsgeladenen Ton an: Ein brutaler Mord, zwei Schwestern, die sich gegenseitig verdächtigen – und mittendrin ein hoffnungsloser Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit.
Die Handlung ist ein cleveres Katz-und-Maus-Spiel, bei dem es nicht nur um einen spektakulären Fall handelt, sondern auch um familiäre Abgründe und milliardenschwere Erbschaften. Eddie Flynn, der charismatische Verteidiger, bringt ordentlich Drive in die Geschichte, während Kate Brooks, jung und ehrgeizig, diesem Gerichtsduell eine frische Dynamik verleiht. Besonders mag ich, wie Cavanagh es schafft, dass die Figuren trotz der hohen Dramatik niemals zu Klischees verkommen – sie fühlen sich echt an, mit all ihren Schwächen und inneren Konflikten.
Der Schreibstil? Locker, knackig und unglaublich schnell – keine verschwurbelten Passagen, kein unnötiger Schnickschnack. Man blättert Seite um Seite, und plötzlich ist es schon spät in der Nacht. Das Buch hat diesen gewissen Sog, der einen zwingt, einfach weiterzulesen, weil man wissen will, wie es ausgeht. Ein bisschen nervig ist allerdings, dass ab und zu die Perspektiven ziemlich abrupt wechseln – daran muss man sich gewöhnen, gerade am Anfang. Aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau.
Wer auf spannende Gerichtsdramen mit einem cleveren Twist und emotionalen Tiefgang steht, liegt hier goldrichtig. Fans von Steve Cavanagh wissen ohnehin, was sie erwartet – aber auch alle, die es neu probieren wollen, können bedenkenlos zugreifen.
Fazit: Ein Thriller, der nicht nur durch seine Handlung punktet, sondern auch durch lebendige Charaktere und einen fiesen, cleveren Plot. „Fifty-Fifty“ ist Spannung pur und bekommt von mir volle fünf Sterne. Absolut lesenswert!
Klappentext
Frank Avellino wurde mit äußerster Brutalität in seinem eigenen Schlafzimmer erstochen, der Täter muss in einem wahren Blutrausch gehandelt haben. Besser gesagt: die Täterin. Denn Franks Töchter Alexandra und Sofia beschuldigen sich gegenseitig der Tat. Die eine ist eine sadistische Mörderin, die andere unschuldig. Aber welche? Sowohl Eddie Flynn, der Sofia vor Gericht verteidigt, als auch Alexandras junge Anwältin Kate Brooks befürchten, dass die Wahrheit im Trubel um diesen spektakulären Fall untergeht. Denn der Ermordete war nicht nur ehemaliger Bürgermeister von New York, es gibt auch ein Millionenerbe zu verteilen. Und Eddie Flynns Chancen, die richtige Schwester vor dem Gefängnis zu bewahren, stehen fifty-fifty ...