Wenn dir das hier gefiel …
Queen of Silk: Dark Mafia Romance (Deutsche Ausgabe)
Key Facts
Kritik
Schon in den ersten Kapiteln zieht „Queen of Silk“ einen direkt in den düsteren Sog zwischen Macht, Leidenschaft und Gefahr – Ruby St. Clair schafft es, dass man förmlich die Hitze spürt, die zwischen Thalia und Dimitri lodert. Die Geschichte dreht sich um Thalia, die sich im rauen Milieu eines Clubs behauptet und ihre Schwestern beschützt, während Dimitri, ein gefährlicher Mafiaboss, den Club übernimmt und dabei eine ganz neue Art von Kontrolle über sie gewinnt. Ihre Beziehung ist ein intensives Katz-und-Maus-Spiel voller Spannung, das sowohl zärtlich als auch eiskalt sein kann.
Thalia sticht als starke, unabhängige Protagonistin heraus, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht kleinkriegen lässt. Dimitri wiederum ist der archetypische Mafiapower-Mann – charmant, gnadenlos und mit einem Blick, der klarstellt: Wer einmal in seinem Bann ist, hat kaum eine Chance. Der Schreibstil von Ruby St. Clair ist dabei zugänglich und flüssig, mit einem Touch Roheit, der sehr gut zur Geschichte passt. Ich fand es toll, wie die Autorin die düstere Atmosphäre des Mafia-Settings mit emotionalen Momenten und Charakterentwicklung verbindet – das macht den Roman vielschichtiger als man es auf den ersten Blick vermuten würde.
Natürlich gibt es ein paar Momente, in denen das Klischeehafte ein bisschen herumspukt – das gehört in diesem Genre fast dazu, oder? Wer allerdings einen fadenscheinigen „Love Story“-Plot sucht, ist hier falsch. Stattdessen bekommt man eine rauere, intensivere Romance, die mit Machtspielen und einem Hauch von Gefahr spielt. Lediglich die Entwicklung mancher Nebencharaktere hätte ich mir etwas ausgearbeiteter gewünscht, da blieb manches zu Nebenbei.
Für Fans von Dark Romance mit Mafia-Setting, die Spannung, starke Frauenfiguren und eine Portion düstere Leidenschaft mögen, ist „Queen of Silk“ genau der richtige Roman. Wer hingegen eher auf leichte, fluffige Liebesgeschichten steht, sollte lieber die Finger davon lassen.
Insgesamt solide 4 von 5 Sternen – ein mitreißendes Leseerlebnis, das Emotionen kitzelt und bis zum Schluss nicht loslässt.
Klappentext
Ich entkleide mich, um zu überleben. Ich kämpfe für meine Schwestern. Ich gehöre niemandem.
Dann kauft Dimitri Sokolov den Club und feuert mich, als wäre ich verzichtbar – aber er sieht mich an, als gehöre ich ihm bereits.
Als meine Vergangenheit Jagd auf mich macht und meine Schwestern verschwinden, zögert er nicht. Er schließt Türen. Er schickt Männer. Er macht Drohungen, die wie Versprechen klingen.
Er sagt, er wird uns beschützen.
Aber Männer wie Dimitri beschützen nicht umsonst.
Und ich beginne zu begreifen, dass der Preis für Sicherheit… Besitz ist.
DIMITRI
Geschäftliches misch ich nicht mit Vergnügen.
Dann zeigt Thalia mir den Mittelfinger und geht davon, als wäre ich nichts.
Sie ist Feuer. Herausfordernd. Von Angst unberührt – bis ihre Welt zu zerbröckeln beginnt.
Ich rette keine Menschen. Ich beseitige Probleme.
Aber für sie? Ich mache Ausnahmen.
Sie hält mich für zu rücksichtslos. Zu gefährlich.
Sie hat recht.
Denn ich schütze nichts, das ich nicht vorhabe zu behalten.
Und Thalia? Sie gehört mir bereits.
Dies ist Buch 1 der Reihe Die Königin der Sünde. Leseordnung: Queen of Silk, Queen of Fire, Queen of Steel.