Wenn dir das hier gefiel …
Good Guy
Key Facts
Kritik
Manchmal braucht man einfach eine Geschichte, die mit sympathischen Figuren und einem ordentlichen Schuss Herzblut daherkommt, und genau das liefert „Good Guy“ von Kate Meader. Hier treffen wir auf Levi Hunt, einen knallharten Special Forces-Veteranen, der sich ganz neu im Profi-Eishockey versucht, und auf Jordan Cooke, die hartnäckige Sportreporterin mit einem großen Auftrag – und einem komplizierten Gefühlskonto, das damit zu tun hat, dass sie die Witwe von Levis bestem Freund ist.
Die Handlung bringt diese beiden ziemlich gegensätzlichen Charaktere zusammen, und im Zentrum steht ihre unausgesprochene Spannung, die nicht zuletzt aus der Vergangenheit kommt. Meaders Erzählstil ist lebendig und schnörkellos, was dem Ganzen eine schöne Leichtigkeit verleiht – da wird nichts um den heißen Brei geredet, sondern direkt auf den Punkt gebracht. Levi ist dieser Typ „Eisenhart mit verborgener Verletzlichkeit“, während Jordan mit ihrem frechen, manchmal leicht nervigen Optimismus den perfekten Gegenpol bildet. Das Zusammenspiel ist liebevoll inszeniert, ohne sich in Kitsch zu verlieren.
Was mir besonders gefallen hat, ist, wie die Autorin es schafft, die Welten Militär und Profi-Sport geschickt zu verweben, ohne dass es sich überfrachtet anfühlt. Die Nebenfiguren sind zwar nicht die tiefgründigsten, sorgen aber für die nötige Dynamik und prallen ganz gut auf die intensive Dreiecks-Situation zwischen Professionalität, Trauer und Anziehung. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass manche Konflikte recht vorhersehbar bleiben – gerade wenn es um die üblichen Stolpersteine zwischen den Hauptfiguren geht. Trotzdem: Das Lesen macht Spaß, weil die Sprache frisch bleibt und die Geschichte flott voranschreitet.
Wer auf freche, emotionale Romances steht, die mehr als nur Zuckerwatte bieten, sollte „Good Guy“ eine Chance geben. Meader trifft mit diesem Roman genau den Nerv all jener, die auf eine Mischung aus Humor, Herz und einer Prise Traurigkeit stehen – ideal für entspannte Lesestunden, bei denen man einfach mal abtauchen will.
Alles in allem ein ordentliches Buch mit kleinen Schwächen, aber großem Unterhaltungswert – daher von mir 3,5 Sterne. Wenn die Figuren dich packen, bist du hier genau richtig.
Klappentext
Fans can’t get enough of Levi Hunt, the military veteran who put his NHL career on hold to serve his country and fight the bad guys. So when his new Chicago Rebels bosses tell him to cooperate with the press on a profile, he’s ready to do his duty. Until he finds out who he has to work with: flame-haired, freckle-splashed, impossibly perky Jordan Cooke.
The woman he should not have kissed the night she buried her husband, Levi’s best friend in the service.
Hockey-stick-up-his-butt-serious Levi Hunt might despise Jordan for reasons she can’t fathom—okay, it’s to do with kissing—but her future in the cutthroat world of sports reporting hangs on delivering the goods on the league’s hottest, grumpiest rookie. So what if he’s not interested in having his life plated up for public consumption. Too bad. Jordan will have to play dirty to get her scoop and even dirtier to get her man.
Only in winning the story, she might just lose her heart …