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Erschienen:
2026-05-19
apple

Steve Jobs in Exile

Kritik

Schon nach den ersten Seiten spürt man den bittersüßen Geschmack von Niederlage und Neuanfang, der „Steve Jobs in Exile“ durchzieht. Geoffrey Cain und Ed Catmull nehmen uns mit auf eine Reise abseits der glitzernden Apple-Bühne, hinein in die "verlorenen Jahre" des Tech-Genies, in denen Steve Jobs alles verlor – und sich neu erfand.

Die Geschichte erzählt von dieser bizarren Zwischenzeit, als Jobs von seinem eigenen Unternehmen verbannt wurde und mit NeXT den Versuch startete, neu durchzustarten. Dabei gibt es keine smarte Held*innen-Erzählung, sondern ein ehrliches, teilweise unangenehm nahes Porträt eines Mannes, der scheitert, an sich zweifelt und doch immer weiterkämpft. Genau das macht das Buch so spannend, weil es ihn menschlich zeigt: nicht nur als Visionär, sondern als jemand, der auch mal im Dreck steckt.

Die Hauptfiguren neben Jobs sind gut gezeichnet, mit einem besonderen Augenmerk auf die Teamdynamik und die kleinen, oft übersehenen Momente des Aufstiegs und Absturzes. Der Schreibstil ist klar, flüssig und angenehm modern – keine trockene Wirtschaftsgeschichte, sondern ein Erzählfluss, der neugierig macht und mitnimmt, ohne sich in zu viel Technikgewäsch zu verlieren. Besonders beeindruckend sind die Einblicke in unveröffentlichte Dokumente und privat gedrehte Videos, die dem Buch eine Art Exklusivität verleihen.

Klar, manchmal wünscht man sich an einigen Stellen etwas mehr Hintergrundwissen zu den technischen Entwicklungen. Auch ist die Fokussierung auf Jobs manchmal so intensiv, dass man Nebenfiguren erstmals nur als Randnotizen wahrnimmt. Aber hey, bei so einer Legende ist das wohl unvermeidlich.

Für alle, die das Bild von Steve Jobs vertiefen wollen – jenseits der Hollywood-Mythen und Medienhelden – ist dieses Buch ein echter Gewinn. Es zeigt, wie aus einem scheinbaren Aus und dem Ringen um Kontrolle ein Comeback entstand, das nicht nur Jobs, sondern die ganze Tech-Welt veränderte.

Fazit: „Steve Jobs in Exile“ ist inspirierend, ehrlich und informativ – perfekt für alle, die Biografien mit Ecken und Kanten mögen, ohne sich langweilen zu wollen. Hier bekommt man sowohl den Menschen als auch das Genie im Wandel geliefert. Klare 4 von 5 Sternen.

Klappentext

The Untold Story of Steve Jobs's Wilderness Years—and the Creation of a Legend

In 1985, Steve Jobs—the brilliant, volatile founder of Apple Computer—walked out of his company's headquarters, driven from the very corporation he had created. What happened next would transform not only his life and career, but the future of technology itself.

For twelve years, from 1985 to 1997, Jobs wandered the business wilderness with his new venture, NeXT. It was a period of spectacular failures, near-bankruptcy, and brutal humiliation. But out of this crucible of defeat emerged the visionary leader who would go on to create the iPod, iPhone, and iPad, transforming Apple into the most valuable company on earth.

Drawing on previously unpublished materials and new interviews with the key players, Geoffrey Cain reveals the untold story of Steve Jobs's "lost decade"—the formative years that shaped the icon we thought we knew. With unprecedented access to unbroadcast footage of Jobs in NeXT meetings, private company documents, and interviews with his closest colleagues, Cain offers the definitive account of how failure transformed a brash wunderkind into a true business genius.

This is the story of how Steve Jobs learned to lead, how he discovered the power of discipline, and how a spectacular failure became the foundation for one of the greatest comebacks in business history. It is nothing less than the missing piece in the legend of Steve Jobs.

FAQ

The Untold Story of Steve Jobs's Wilderness Years—and the Creation of a LegendIn 1985, Steve Jobs—the brilliant, volatile founder of Apple Computer—walked out of his company's headquarters, driven from the very corporation he had created.…

„Steve Jobs in Exile“ ist inspirierend, ehrlich und informativ – perfekt für alle, die Biografien mit Ecken und Kanten mögen, ohne sich langweilen zu wollen. Hier bekommt man sowohl den Menschen als auch das Genie im Wandel geliefert. Klare 4 von 5 Sternen.

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