Wenn dir das hier gefiel …
Make Something Wonderful
Key Facts
Kritik
# „Make Something Wonderful“ – Steve Jobs zum Greifen nah
Wer sich je gefragt hat, wie Steve Jobs wirklich dachte, fühlte und handelte, hält mit Make Something Wonderful eine Schatzkiste in der Hand. Dieses Buch ist mehr als nur eine Sammlung – es ist wie ein persönlicher Briefwechsel und ein intimes Gespräch mit einem der einflussreichsten Visionäre unserer Zeit. Beim Lesen fühlt man sich direkt von seinem unbändigen Ehrgeiz und seiner Leidenschaft angesteckt.
Im Kern geht es hier nicht um eine klassische Biografie, sondern um eine sorgfältig kuratierte Auswahl seiner Reden, Interviews und Briefe. Von seinen frühen Jahren, über das Auf und Ab bei Apple, bis zu Pixar und NeXT – Steve Jobs öffnet exemplarisch seine Gedankenwelt, ohne dabei den Glanz oder die Tiefen auszulassen. Besonders beeindruckend sind die Einblicke in seine Visionen und wie er immer wieder neue Wege gegangen ist, angetrieben von einem einfachen Prinzip: Etwas Wunderbares schaffen.
Die Hauptfigur ist klar: Steve Jobs, wie man ihn aus zahllosen Dokumentationen kennt, aber hier so direkt, dass man das Gefühl hat, ihn fast hören zu können. Der Schreibstil – besser gesagt die Zusammenstellung – ist sorgfältig und doch lebendig, mit kurzen, prägnanten Texten, die keine Sekunde langweilen. Gerade die Kombination aus Worten und Fotos macht das Buch zu einem Hingucker und Lesefest zugleich.
Was mir besonders am Herzen lag? Die Authentizität. Keine Hochglanz-Biografie mit ausgeschliffenen Storylines, sondern der echte Steve – unverstellt, ehrlich, manchmal sogar verletzlich. Das nimmt den Mythos ein Stück weit runter und macht ihn gleichzeitig noch faszinierender.
Klar, wenn du eine klassische Chronik erwartest, könnte das Format irritieren. Auch gibt’s die eine oder andere Stelle, die sich etwas wiederholt oder inhaltlich etwas hinterherhinkt. Aber hey, bei so einem monumentalen Charakter kann man darüber locker hinwegsehen.
Fazit
Make Something Wonderful ist ein Must-Read für alle, die von Visionären und Machern lernen wollen – ganz ohne Kitsch, dafür mit viel Herz und Inspiration. Es packt dich, regt zum Nachdenken an und motiviert dazu, selbst „etwas Wunderbares“ zu erschaffen.
Bewertung: ★★★★★
Ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, wenn man einen kreativen Kick braucht. Absolute Empfehlung!
Klappentext
Across the pages of this book, Steve shares his perspective on his childhood, on launching and being pushed out of Apple, on his time with Pixar and NeXT, and on his ultimate return to the company that started it all.
Featuring an introduction by Laurene Powell Jobs and edited by Leslie Berlin, founding executive director of the Steve Jobs Archive, this beautiful handbook is designed to inspire readers to make their own “wonderful somethings” that move the world forward.