Der Kurator
Key Facts
Kritik
Schon nach den ersten Seiten von „Der Kurator“ von M W Craven spürt man, dass man es hier mit etwas Besonderem zu tun hat – ein Thriller, der den Kopf anschaltet und das Herz schneller schlagen lässt. Die Geschichte dreht sich um einen rätselhaften Serienkiller, der in Cumbria makabre „Weihnachtsgeschenke“ hinterlässt: abgetrennte Finger und rätselhafte Hinweise, die Detective Washington Poe und die scharfsinnige Analystin Tilly Bradshaw vor ein kniffliges Rätsel stellen. Was haben die Opfer gemeinsam, wenn doch auf den ersten Blick alles unzusammenhängend wirkt? Und wer ist dieser mysteriöse Fremde, der plötzlich die Spielregeln neu schreibt?
Washington Poe ist von der Sorte Ermittler, die man sich wünscht: clever, bissig, mit einer ordentlichen Portion sarkastischem Humor, der das düstere Ermittlerleben gelegentlich auflockert, ohne ins Alberne abzurutschen. Tilly Bradshaw ergänzt ihn perfekt mit einem analytischen Verstand, der vor Details förmlich sprüht. Cravens Erzählweise ist dabei flott, scharfkantig und gespickt mit intelligentem Wortwitz – kein langatmiger Krimi mit zähen Beschreibungen, sondern Spannung vom Feinsten, die einen bis spät in die Nacht bei der Stange hält.
Was mich wirklich überzeugt hat: der Mix aus überraschenden Wendungen, der vielschichtigen Figurenzeichnung und der dunklen Atmosphäre von Cumbria. Hier fühlt man sich sofort mittendrin, als wäre man Teil des Ermittlerteams. Ein bisschen Kritik? Manchmal hätte das Tempo eine kleine Verschnaufpause vertragen können, ein paar Szenen wirken etwas gehetzt, aber das nimmt dem Ganzen kaum die Kraft. Außerdem liebe ich es, wenn ein Buch ungeahnt unerwartete Wege geht – und genau das liefert „Der Kurator“.
Für alle, die knackige Thriller mit cleveren Köpfen mögen, die Spannung und Humor verbinden, ist dieses Buch ein absolutes Must-Read. Mein Tipp: Nicht verpassen! Volle fünf Sterne von mir.
Klappentext
Band 3 der SPIEGEL-Bestsellerserie und englischen Krimi-Reihe mit Kult-Status: clevere Fälle, schwarzer Humor und Spannung, die dich die ganze Nacht an die Seiten fesselt.
Überall in Cumbria hinterlässt ein Serienkiller »Weihnachtsgeschenke« für die Polizei: abgetrennte Finger und dazu die Nachricht »#BSC6«.
DS Washington Poe und die Analystin Tilly Bradshaw stehen vor einem Fall, der einfach keinen Sinn ergibt. Ihr einziger Verdächtiger leugnet hartnäckig, was sie zweifelsfrei beweisen können – gibt dafür aber Dinge zu, von denen die Polizei noch gar nichts wusste. Und warum haben die Opfer, die scheinbar nicht das Geringste miteinander zu tun hatten, alle vor drei Jahren dieselben zwei Wochen Urlaub genommen?
Als sich eine in Ungnade gefallene FBI-Agentin bei Washington Poe meldet, nimmt der Fall eine düstere Wendung. Denn sie ist überzeugt, dass der Täter keineswegs ein Serienkiller ist. Sondern jemand sehr viel Gefährlicheres …
Preisgekrönt und Kult in England, SPIEGEL-Bestsellerautor in Deutschland: die Krimis um Washington Poe endlich auch auf Deutsch
Der britische Bestseller-Autor M. W. Craven liefert Hochspannung zum Miträtseln, gewürzt mit intelligentem Wortwitz.
Alle Bände der Krimi-Serie lassen sich unabhängig voneinander lesen und folgende Bände sind bereits auf Deutsch erschienen:
Der Zögling (Band 1)Der Gourmet (Band 2)Der Kurator (Band 3)Der Botaniker (Band 5)