Wenn dir das hier gefiel …
The Darkness of Light
Key Facts
Kritik
„The Darkness of Light“ hat mich gleich mit seiner Mischung aus düsterer Magie und leisen Momenten der Hoffnung gepackt. Die Geschichte von Ylandara, die ständig vor ihrem Schicksal flieht und dabei so erschöpft wirkt, dass man ihr einfach nur zurufen möchte: „Reiß dich zusammen, aber gönn dir auch eine Pause!“, zieht einen sofort in ihren Bann.
Im Kern geht es um einen Krieg, der über Zeit und Schicksal entscheidet – ziemlich episch, aber auf eine sehr persönliche Art erzählt. Ylandara, die Gottgeweihte, die sich in einer abgelegenen Welt als einfache Magd versteckt, ist eine vielschichtige Figur, bei der man zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit hin- und herschwankt. Dann gibt’s da noch Amon, den geheimnisvollen Herrn der Schatten, der so gar nicht in die einfache Welt passen will, aber genau dort ist, wo alles eskaliert.
Sarah Baines‘ Schreibstil ist dabei ein echter Pluspunkt: lebendig, aber ohne Schnörkel, mit einem guten Tempo. Man spürt mit jedem Satz das Gewicht der Entscheidungen, aber auch die kleinen persönlichen Kämpfe. Dass die Autorin nicht nur auf bombastische Action setzt, sondern auch die Charakterentwicklung nicht vernachlässigt, macht das Ganze richtig rund. Einziger Wermutstropfen: Manche Wendungen wirken ein bisschen vorhersehbar, und hin und wieder hätte ich mir etwas weniger Ploteile gewünscht, um die emotionale Tiefe noch mehr auszukosten.
Für alle, die düstere Fantasy mögen, bei der nicht nur das große Schicksal zählt, sondern auch die Menschlichkeit der Figuren, ist „The Darkness of Light“ definitiv eine Reise wert. Wer leichte Kost sucht, sollte sich vielleicht lieber umsehen, hier wird’s teils ganz schön schwer auf der Seele.
4 von 5 Sternen – weil die Mischung aus Drama, Fantasy und Gefühl einfach überzeugt, auch wenn nicht alles perfekt sitzt.
Klappentext
Sie ist so unendlich müde. Sie will nicht mehr fliehen und auch keine Spielfigur auf dem Schachbrett selbstherrlicher Götter sein.
Sie will frei sein.
Sie, die Gottgeweihte.
Nachdem Ylandara einmal mehr aufgeflogen ist, bleibt ihr keine Wahl, als erneut die Flucht zu ergreifen. Bevor die Finsternis sie finden kann, um jenes Schicksal zu vollenden, das sie nicht ertragen kann.
Ein neuer Ort, ein neues Leben. Wie schon so oft.
In der Abgeschiedenheit einer Welt, die der Finsternis so nah ist, dass keiner damit rechnen würde, dass sie sich dort versteckt, findet sie eine neue Heimat. Getarnt als Magd lebt sie in dieser einfachen Welt. Es ist kein leichtes Leben, aber wenigstens ist es das ihre.
Der Mann, dem sie am Weiher begegnet, übt eine eigenwillige Faszination auf sie aus. Er ist so anders. Immer mehr verfällt sie diesem Mann, der Ruhe, die sie bei ihm verspürt, und von dem sie dennoch kaum mehr weiß, als dass auch er fremd an diesem Ort ist.
Bis sie erfährt, wer er ist.
Amon, Herr der Schatten.
Der Fluch ihres Lebens hat sie gefunden.
Willkommen im letzten Band der »Prophecy of Destiny and Time«. Die Prophezeiung wird sich erfüllen. Auf die eine oder die andere Weise.