Wenn dir das hier gefiel …
Die Sturmschwester
Key Facts
Kritik
Manchmal stolpert man beim Lesen über eine Geschichte, die einen einfach nicht mehr loslässt – „Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley ist genau so ein Buch. Ally d’Aplièse, eine starke und leidenschaftliche Seglerin, steht nicht nur auf den Wellen, sondern auch mitten im Leben, als sie plötzlich durch den Tod ihres Vaters erschüttert wird. Zusammen mit ihren Schwestern kehrt sie zurück zum Familiensitz am Genfer See und taucht in ein famoses Familiengeheimnis ein, das sie bis nach Norwegen und in die Tiefen ihrer eigenen Identität führt.
Was mich an diesem Roman sofort gefesselt hat, sind die lebendig gezeichneten Figuren, vor allem Ally, die mit all ihren Stärken und Verletzlichkeiten so real wirkt, dass man förmlich mit ihr atmen kann. Der Schreibstil von Riley ist dabei wunderbar leicht und doch tiefgründig – man gleitet durch die Seiten und fühlt sich fast so, als säße man mit einer guten Freundin zusammen, die einem ihre Geheimnisse anvertraut. Besonders die Verschmelzung von Musik, der raue Norden und die familiäre Suche machen einfach neugierig und berühren emotional.
Zugegeben, an einigen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht, weil die Geschichte sich gelegentlich in Details verliert. Aber ehrlich gesagt, stört das kaum, denn die Atmosphäre und die emotionalen Momente nehmen dafür voll mit. Ein kleiner Wunsch wäre noch gewesen, dass die zweite Hälfte vielleicht etwas unerwarteter daherkommt – dennoch überzeugt „Die Sturmschwester“ durch Herz und Seele.
Wenn ihr auf gefühlvolle Familiengeschichten mit einer Prise Geheimnis und einem Hauch von Abenteuer steht, seid ihr hier goldrichtig. Perfekt für alle, die gern in fremde Welten abtauchen und dabei eine Portion Herzenswärme suchen.
Fazit: Ein mitreißendes, emotionales Leseerlebnis, das Lust auf mehr macht – volle 5 von 5 Sternen!
Klappentext
Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist ...
Der zweite Band aus der Bestseller-Serie um die sieben Schwestern.