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Autor:
Erschienen:
2026-02-20
Preis:
7,99 € (EUR)
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Atlas (Pittsburgh Titans Team Teil 19)

Kritik

Manchmal trifft einen eine Geschichte genau dort, wo man es nicht erwartet – bei „Atlas“ ist es definitiv so. Sawyer Bennett liefert mit Teil 19 der Pittsburgh Titans-Reihe keine reine Sportromanze, sondern taucht tief in das Gefühlschaos eines Mannes ein, der plötzlich über Nacht Erwachsen werden muss – nicht nur als Hockeystar, sondern als unerwarteter Vormund.

Atlas Karolak, mit dem harten, fokussierten Image auf dem Eis, zeigt hier eine ganz andere Seite: verletzlich, wütend und unsicher. Seine unaufgeregte Art, die dennoch voller Emotionen steckt, macht ihn zum Herzstück dieser Geschichte. Maddie St. James, die Gegenpol und Mitstreiterin in der unfreiwilligen Elternschaft, bringt ordentlich Spannung rein – denn Wasser und Öl sind untertrieben, wenn man so unterschiedliche Welten aufeinandertreffen lässt. Bennett schafft es, aus dieser Konstellation kein kitschiges Klischee zu bauen, sondern eine echte, mitreißende Entwicklung, die trotz Drama immer glaubhaft bleibt.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Art, wie die Autorin mit den Themen Trauer, Verantwortung und Liebe umgeht, ohne dabei zu tief ins Kitschfach abzurutschen. Die Dialoge schlagen oft den perfekten lockeren Ton an, der das Ganze angenehm leicht und trotzdem emotional macht. Man spürt die Chemie zwischen den Figuren förmlich durch die Seiten flimmern – auch wenn es hin und wieder etwas vorhersehbar bleibt, was romantische Entwicklungen angeht. Aber mal ehrlich, so richtig dramatisch gehört das bei einem Buch dieser Art ja fast dazu.

Kleine Kritik: Gerade beim 19. Band kann man sich schon mal fragen, ob einem all die Nebencharaktere noch frisch vorkommen oder ob sich etwas Ermüdungserscheinung einschleicht. Für Einsteiger wäre das keine optimale Einstiegsdroge, denn die Serie bringt viel Vorwissen mit. Außerdem hätten manche Szenen gerne noch ein Quäntchen mehr Tiefe vertragen können, denn manchmal sausen die Figuren nur so durch ihre Emotionen ohne wirklich innezuhalten.

Unterm Strich ist „Atlas“ ein Roman, der Herzlichkeit und Spannung verbindet – eine Mischung für alle, die auf starke Typen, emotionale Gefühlsachterbahnen und ein bisschen Eishockeyflair stehen. Wer nach einer Story sucht, die schnell fesselt, sich gefühlvoll mit ernsten Themen auseinandersetzt und trotzdem leicht verdaulich bleibt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

4 von 5 Sternen – weil Atlas nicht nur auf dem Eis ein Gewinner ist, sondern auch in Sachen Herz und Charakter.

Klappentext

Als Star-Left-Winger der Pittsburgh Titans blüht Atlas Karolak auf dem Eis auf, hält sein Privatleben jedoch bewusst unkompliziert. Das ändert sich schlagartig, als eine Tragödie ihn in eine unerwartete Partnerschaft zwingt – eine Partnerschaft, die seine Geduld auf die Probe stellt, sein Herz herausfordert und alles infrage stellt, was er über Liebe und Familie zu wissen glaubte.

Profihockey zu spielen war nicht nur ein Traum – es war der einzige, der je zählte. Mein ganzes Leben habe ich für diese Karriere gearbeitet, und jetzt, da ich für die Pittsburgh Titans spiele, bin ich genau dort, wo ich immer sein wollte. Mein Leben fühlt sich vollständig an.

Den Krebstod meines besten Freundes verkrafte ich schlechter, als ich es je erwartet hätte. Und während ich noch versuche zu begreifen, wie ich Abschied nehmen soll, trifft mich der nächste Schlag – denn er hat mich und Maddie St. James als gemeinsame Vormunde seiner Tochter eingesetzt.

Maddie und ich … wir sind keine Freunde. Wir sind kaum mehr als flüchtige Bekannte. Wenn ich Öl bin, ist sie Wasser. Aber für ein kleines Mädchen, das ohnehin schon zu viel verloren hat, müssen wir einen neutralen Umgang miteinander finden und herausfinden, wie wir gemeinsam Eltern sein können.

Sind wir dazu fähig? Das würde ich gern glauben. Haben wir panische Angst? Ohne jeden Zweifel. Können wir unsere Unterschiede beiseiteschieben und zusammenarbeiten? Ehrlich gesagt – das hängt vom jeweiligen Tag ab. Doch als aus Stress gestohlene Blicke werden und daraus gemeinsame Nächte, die wir nicht mehr rückgängig machen können, wird unsere Zweckgemeinschaft plötzlich sehr viel komplizierter.

Denn was als Pflicht begann, fühlt sich langsam verdächtig nach "Für immer" an.

Teil 19 der erfolgreichen Pittsburgh Titans-Eishockey-Serie von New York Times Bestsellerautorin Sawyer Bennett.

FAQ

Als Star-Left-Winger der Pittsburgh Titans blüht Atlas Karolak auf dem Eis auf, hält sein Privatleben jedoch bewusst unkompliziert. Das ändert sich schlagartig, als eine Tragödie ihn in eine unerwartete Partnerschaft zwingt – eine Partnerschaft, die seine Geduld auf die Probe stellt, sein Herz herausfordert und alles infrage stellt, was er über Liebe und Familie zu wissen glaubte.…

Was mir besonders gefallen hat, ist die Art, wie die Autorin mit den Themen Trauer, Verantwortung und Liebe umgeht, ohne dabei zu tief ins Kitschfach abzurutschen. Die Dialoge schlagen oft den perfekten lockeren Ton an, der das Ganze angenehm leicht und trotzdem emotional macht.

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