Falling for the Forward
Key Facts
Kritik
Manchmal stolpert man regelrecht in eine Geschichte, die einen sofort packt – so ging es mir mit Falling for the Forward. Brenda Rothert bringt hier nicht nur eine locker-flockige Liebesgeschichte aufs Eis, sondern verwebt echte Gefühle mit charmanten, wenn auch komplizierten Charakteren.
Im Zentrum steht eine Frau, die eigentlich einfach nur aus der Klemme kommen will – denn ihr Ex hat sie nicht nur im Stich gelassen, sondern auch mit einem Haufen Schulden zurückgelassen. Die Lösung? Ein ungewöhnlicher Deal mit Carter Stanton, einem bärbeißigen Hockeyprofi, der aus familiären Gründen dringend eine Frau braucht. Klingt wie ein typisches „Fake Marriage“-Setup, ist aber so viel mehr als das. Man spürt schnell, dass hinter Carters grimmigem Blick ein Herz schlägt, das nicht nur Kinderbetreuung kann, sondern auch überraschend viel Wärme ausstrahlt.
Brendas Schreibstil ist angenehm leicht, mit einer Portion Humor und genau der richtigen Prise Emotionalität, die dich zwischen Schmunzeln und Mitfühlen pendeln lässt. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren ist unglaublich glaubwürdig, und die familiären Bande, die sich langsam knüpfen, haben mir besonders gut gefallen – diese Kombination aus „found family“ und persönlichem Wachstum trifft einfach immer ins Herz.
Klar, der „Fake Marriage“-Trostroper ist keine bahnbrechend neue Idee, und ab und zu hätte ich mir vielleicht ein bisschen weniger Vorhersehbarkeit gewünscht. Aber hey, das schmälert das Lesevergnügen kaum, denn es ist gerade diese Verlässlichkeit in der Story, die eine Art Wohlfühlatmosphäre schafft. Auch der Nebencharakterstress bleibt angenehm überschaubar, sodass die Hauptstory nie aus dem Fokus gerät.
Wenn du Lust auf eine charmante, leichtfüßige Liebesgeschichte mit echtem Herzblut hast – und dabei noch ein bisschen Hockey-Luft schnuppern möchtest – bist du hier goldrichtig. Falling for the Forward ist ein Buch zum Auftanken, das die perfekte Mischung aus Emotion und Spaß liefert.
Mein persönliches Fazit: 4 von 5 Sternen – weil es ein Wohlfühlroman ist, der mit sympathischen Figuren punktet, auch wenn er genretypisch ab und zu auf Nummer sicher geht. Trotzdem absolute Leseempfehlung für alle, die auf Herzenswärme mit sportlichem Bonus stehen.