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Autor:
Erschienen:
2026-10-24
Preis:
2,49 € (EUR)
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G. F. Unger Western-Bestseller 2800

Kritik

Kaum habe ich die ersten Seiten von „G. F. Unger Western-Bestseller 2800“ aufgeschlagen, hat mich die trockene Hitze des Wilden Westens sofort gepackt. Da steht Ed Curtis vor der Stadt, erschöpft und mit einem ebenso ausgelaugten Pferd an seiner Seite – beide gezeichnet von einem Ritt, der alles andere als einfach war. Genau diese harte Realität und das raue Setting machen die Geschichte so greifbar und lebendig.

Die Handlung entfaltet sich mit einer Mischung aus Spannung und Durchhaltevermögen, die man aus guten Western kennt: „Kann man solch eine Tortur überhaupt überstehen?“ fragt man sich, während man Ed durch staubige Straßen und unerbittliches Terrain begleitet. Unger schreibt hierbei sehr direkt und unverschnörkelt, was ich persönlich sehr mochte – dieser Stil passt perfekt zum Western-Genre und sorgt für ein angenehmes Lesetempo, ohne unnötige Abschweifungen.

Ed Curtis als Hauptfigur ist kein typischer Held mit übernatürlichen Fähigkeiten, sondern ein Mensch mit eigener Zerbrechlichkeit – das macht ihn sympathisch und nachvollziehbar. Man spürt seine Angst, seine Erschöpfung, aber auch seinen ungebrochenen Willen. Das Pferd als treuer Begleiter bekommt ebenfalls eine fast schon eigene Persönlichkeit. Der Staub, die Hitze und die pure Erschöpfung sind so spürbar beschrieben, dass man fast selbst mitzittern möchte.

Was mir persönlich auffiel, ist dass die Story stellenweise etwas vorhersehbar bleibt und sich der Plot nicht mit zu vielen Wendungen aufbläht. Wer also auf eine komplexe, tiefgründige Western-Erzählung hofft, könnte das optisch als kleine Schwäche empfinden. Für Fans von kernigen, ehrlichen Western mit viel Atmosphäre ist das aber genau der Punkt, der den Reiz ausmacht.

Kurz gesagt: Wer Lust auf einen Western hat, der ohne viel Schnickschnack direkt ins Herz des rauen Cowboy-Lebens trifft, ist bei diesem Buch genau richtig. Kein Firlefanz, sondern ehrliche, staubige Westernkost mit Herz und eindrucksvollen Charakteren.

Fazit: Ein solides Stück Westernliteratur, das mit authentischer Stimmung zu überzeugen weiß und genau den Ton trifft, den man sich von einem echten Unger-Western erhofft. Von mir gibt’s 4 von 5 Sternen.

Klappentext

Vor der Stadt bleibt das Pferd stehen. Der Atem des Tieres geht rasselnd. Es senkt den Kopf und zittert vor Erschöpfung am ganzen Körper.

Ed Curtis stößt einen bitteren Fluch aus, aber dieser Fluch gilt nicht dem armen Tier, sondern allein den Dingen, die ihn zu diesem Ritt zwangen. Er führt das Tier zwischen den ersten Häusern hindurch und ist auf der erleuchteten Main Street von Laramie. Er schwankt steifbeinig und sattelmüde durch den knöcheltiefen Staub der Fahrbahn. Das Pferd zieht er hinter sich her, und auch das Tier schwankt.

Sie sind beide mit einer Staub- und Dreckschicht überzogen, und zwischen ihrem Start und ihrem Ziel hier liegen hundert harte Meilen durch raues Land.

Vielleicht gibt es unter tausend guten Männern noch einen zweiten Mann, und vielleicht gibt es unter tausend erstklassigen Pferden noch ein zweites Pferd, die diesen Ritt in dieser kurzen Zeit hätten bewältigen können - vielleicht aber nur!

FAQ

Vor der Stadt bleibt das Pferd stehen. Der Atem des Tieres geht rasselnd.…

Ein solides Stück Westernliteratur, das mit authentischer Stimmung zu überzeugen weiß und genau den Ton trifft, den man sich von einem echten Unger-Western erhofft. Von mir gibt’s 4 von 5 Sternen.

Ein paar passende Treffer aus unseren Empfehlungen: G. F. Unger 2362, G. F. Unger 2363, G. F. Unger Western-Bestseller 2764, G. F. Unger 2364.

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