Wenn dir das hier gefiel …
Iced Matcha and other Mistakes
Key Facts
Kritik
Manchmal gibt es Bücher, die dich sofort in eine ganz eigene, heimelige Welt ziehen – „Iced Matcha and other Mistakes“ von Nadine Dela gehört definitiv dazu. Die Geschichte nimmt dich mit auf eine Reise in das verschneite Silver Pine Falls, eine Kleinstadt, die so gemütlich und vertraut wirkt, dass man am liebsten sofort das Knistern eines Kaminfeuers spüren möchte. Ava reist nach dem Verlust ihrer Mutter dorthin, um Antworten zu finden, doch was als Suche nach Klarheit beginnt, entwickelt sich zu einer zarten und überraschenden Begegnung mit sich selbst – und mit Ryan, dem charmanten Besitzer des Cafés Pine & Ember.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus „Small Town“-Charme und der wirklich authentischen, langsamen Entwicklung der Beziehung zwischen Ava und Ryan. Typische Tropes wie „Grumpy x Sunshine“ oder „Rivals to Lovers“ werden hier so weich und real umgesetzt, dass man das Gefühl hat, die Figuren wirklich kennen zu lernen, statt nur Klischees abzuhaken. Nadine Delas Schreibstil ist dabei leicht, flüssig und erfrischend; man fühlt sich so, als würde man einer guten Freundin lauschen, die von Liebe, Verlust und Neuanfängen erzählt – ohne dabei in Kitsch abzurutschen.
Klar, wer auf actiongeladene Plots wartet, wird hier nicht fündig – die Geschichte lebt von den kleinen Momenten, den Gesprächen bei einer Tasse heißem Matcha und der winterlichen Atmosphäre. Ein bisschen mehr Tiefe in der Nebenhandlung hätte ich mir stellenweise gewünscht, gerade zum Thema Avas Vergangenheit, die doch ein bisschen im Hintergrund bleibt. Aber das wiederum unterstreicht die behutsam erzählte Charakterentwicklung, die ganz im Vordergrund steht.
Für alle, die Lust auf eine kuschelige Winter-Romance haben, die ohne übertriebene Dramen auskommt und stattdessen mit viel Herz und leiser Spannung punktet, ist „Iced Matcha and other Mistakes“ ein echter Volltreffer. Ein Buch, das man bei einer dampfenden Tasse Tee genießt und das ein kleines bisschen erwärmt – gerade wenn der Winter draußen mal wieder besonders kalt und grau ist.
4 von 5 Sternen – perfekt für alle, die Geschichten lieben, die das Gefühl von Zuhause und Neuanfang in sich tragen.
Klappentext
**Manche Orte lassen dich nicht los. Manche Menschen auch nicht.**
Ava wollte nicht bleiben. Sie wollte Antworten finden, als sie nach dem Tod ihrer Mutter nach Silver Pine Falls reiste. Doch zwischen den Spuren der Vergangenheit, dem kleinen Café Pine & Ember und einer verschneiten Kleinstadt, die sich schneller nach Ankommen anfühlt, als sie erwartet hätte, gerät ihr sorgfältig geplanter Weg immer mehr ins Wanken.
Auch Ryan, der Besitzer des Pine & Ember, bringt ihre Welt durcheinander. Er ist aufmerksam, und er scheint in Ava mehr zu sehen, als sie selbst noch sehen kann. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto schwieriger wird es, zwischen Abschied und Neuanfang zu unterscheiden. Vielleicht ist Zuhause manchmal kein Ort, den man verlässt – sondern einer, der erst gefunden werden muss.
Verschneite Tage in Kanada – eine gefühlvolle Winter Romance über Neuanfänge und leise Liebe.Tropes: Small Town, Slow Burn, Forced Proximity, Grumpy x Sunshine, Rivals to LoversRomantisch, nachdenklich, mutig – eine knisternde Liebesgeschichte ohne Spice.Für alle, die das warme Kleinstadtgefühl von Gilmore Girls und Sullivan's Crossing lieben.Diese Cosy Small Town Romance ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.
Manchmal braucht es mehr Mut, um zu bleiben, als um zu gehen.