Wenn dir das hier gefiel …
Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
Key Facts
Kritik
# „Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe“ von Ali Hazelwood: Wenn das Herz beim Game-Over nicht aufgibt
Schon der erste Blick auf „Two Can Play“ weckt diese ganz spezielle Mischung aus Neugier und Schmetterlingen im Bauch – ein Gefühl, als wäre man selbst mitten in einem dieser Situationen, in denen das Herz plötzlich ganz anders schlägt, als man es geplant hatte. Ali Hazelwood versteht es, genau hier anzusetzen: bei der knisternden Spannung zwischen zwei Menschen, die sich zwar aus dem Weg gehen wollen, aber irgendwie doch nicht können.
In der Story geht’s um Viola Bowen, die einmalige Chance hat, ihr absolutes Lieblingsvideospiel zu entwickeln – gemeinsam mit Jesse Andrews, dem Typ, der ihr mehr als einmal das Leben schwer gemacht hat. Peinlich? Oh ja. Frustrierend? Doppelt. Doch dann geht’s mit dem Team zum Ski-Ausflug – mitten in eine verschneite Berghütte, wo nicht nur die Temperaturen fallen, sondern auch die Fassade zwischen den beiden bröckelt. Die Dynamik zwischen Viola und Jesse ist so herrlich scharf wie ein perfekt gespieltes Match – voller Witz, Spannung und dieser unterschwelligen Frage, was eigentlich wirklich hinter dem Abweisungsverhalten steckt.
Hazelwoods Schreibstil ist so locker-flockig, dass man nur so durch die Seiten gleitet, immer wieder schmunzelnd und mit dem einen oder anderen kleinen Herzklopfer zwischendurch. Besonders gefallen hat mir, wie glaubwürdig und lebendig die Figuren wirken – nicht glattgebügelt, sondern mit all ihren Macken und Zweifeln. Dieses „Du willst nicht, du kannst aber auch nicht“ zieht sich charmant durch die Geschichte und macht das Ganze echt nachvollziehbar.
Kritik? Nun, manchmal hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang bei den Nebencharakteren gewünscht – aber hey, bei so einem intensiven Duo im Mittelpunkt ist das fast schon Jammern auf hohem Niveau. Ein paar Szenen spielen sich etwas vorhersehbar ab, doch gerade das Verspielte und Humorvolle gleicht das bestens aus.
Fazit: Wer Romances liebt, in denen die Funken sprühen und sich kein Herz im Schneegestöber verliert, ist hier goldrichtig. „Two Can Play“ ist eine charmante, spritzige Story über Liebe, Spiel und das ganz besondere Zusammenspiel von zwei widersprüchlichen Gefühlen – perfekt für alle, die sich auch mal wieder auf verrückte Gefühle einlassen möchten.
Meine Bewertung: ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Ein absolut solides Liebesabenteuer mit Herz, Humor und einer guten Portion „Zockergenialität“. Klingt nach deinem nächsten Lieblingsbuch? Dann los!
Klappentext
Unwiderstehlich heiß und ein bisschen besessen: SPIEGEL-Bestsellerautorin und Romance-Queen Ali Hazelwood erzählt von dem Verlangen nach jemandem, den man einfach nicht aufhören kann zu lieben